"Schon etwas schwieriger": Holtz fehlen vier gesperrte Spieler

Das Tor, das nicht gegeben wurde, dominierte die Schlagzeilen nach der Partie des SV Waldhof Mannheim bei Energie Cottbus. Doch für die Kurpfälzer hatte das Spiel bei den Lausitzern noch ganz andere Folgen. Gleich vier Spieler werden Cheftrainer Luc Holtz gesperrt fehlen, was besonders in der Defensive für Kopfzerbrechen sorgt. Am Freitag (19 Uhr) trifft Mannheim auf den VfB Stuttgart II.

"Aber das gehört im Fußball dazu"

Niklas Hoffmann sitzt noch eine Rotsperre ab. Hinzu kommt, dass Janne Sietan in Cottbus die gelb-rote Karte sah und somit ebenfalls gesperrt sein wird – wie auch Kapitän Lukas Klünter und Mittelstürmer Terrence Boyd, die jeweils die fünfte Verwarnung in dieser Saison sahen. Und zu allem Überfluss bangt Waldhof-Coach Luc Holtz auch noch um Klünter-Ersatz Tim Sechelmann, der sich leicht im Training verletzte und somit fraglich sein wird. Am Freitagabend geht es nach Großaspach zum VfB Stuttgart II. "Wir freuen uns natürlich auf das Spiel, auch, wenn wir jetzt einige abwesende Spieler haben. Aber das gehört im Fußball dazu", so der Cheftrainer.

Die Ausfälle der Stammkräfte bietet nun den Reservisten die Chance. "Ich denke, wir haben einen guten und breiten Kader, und dann gibt es Jungs, die vielleicht in den letzten Wochen weniger gespielt haben, die jetzt die Möglichkeit haben, sich zu zeigen und diese Chance zu nutzen, um dann auch in den kommenden Wochen mehr Spielzeit zu bekommen", fasste Holtz zusammen. Über die Qualität seiner Mannschaft machte sich der Luxemburger daher keine Sorgen, wenngleich er das Personalpuzzle im Abwehrbereich noch nicht gelöst hat. "Das ist natürlich schon etwas schwieriger", gestand Holtz ein.

"Ein Heilmittel habe ich auch nicht"

Klar ist, dass Gerhard Zuber nicht spielen wird. "Er ist ja Sonntag zweimal hingefallen und sagte, er hat einen Tritt abbekommen. Ich weiß nicht, ob er fit sein wird", erlaubte sich Holtz einen Spaß mit dem Sportdirektor, der in den Emotionen von Cottbus ebenfalls in den Fokus geraten war. Für den Waldhof-Coach blieb das Sportliche im Fokus: "Wir haben jetzt einiges an Selbstvertrauen getankt und werden versuchen, auch gegen Stuttgart etwas zu holen." Eine U23-Mannschaft sei naturgemäß aber nicht allzu leicht zu bespielen.

Und hinzu kommt natürlich noch, dass Mannheim in den letzten Partien für Dramatik in den Schlussminuten bekannt wurde. Denn nicht nur der "Tor-Klau" in Cottbus sorgte bei Holtz für graue Haare, sondern auch schon die Vorwochen gegen Ulm (2:1) und Köln (3:1). "Ein Heilmittel, um die letzten Minuten nicht mehr solche Krimis zu spielen, habe ich auch nicht", gab Holtz zu. "Aber ich würde mir wünschen, dass wir wieder kurz vor Schluss führen und das Resultat dann über die Zeit retten. Wie auch immer das zustande kommt, ist mir recht, wenn wir gewinnen." Die Partie zu Elft zu beenden, wäre wohl ein Anfang.

   

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