7:1 im Landespokal: KFC erreicht souverän die nächste Runde

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Am Mittwochabend trat der KFC Uerdingen im Landespokal beim Bezirksligisten SV Budberg an. Die Elf von Heiko Vogel gab sich dabei keine Blöße: Die Krefelder machten schon in der ersten Halbzeit alles klar und zogen am Ende mit 7:1 in die nächste Pokalrunde ein.

Sieben Tore in 45 Minuten

Nachdem der KFC Uerdingen am vergangenen Freitag trotz einer engagierten Leistung gegen Borussia Dortmund aus dem DFB-Pokal ausschied, waren die Krefelder am Mittwochabend erneut in einem Pokalwettbewerb gefragt. Im Landespokal fiel dem Drittligisten allerdings die Favoritenrolle zu: Der Gegner war der SV Budberg, seines Zeichens Bezirksligist.

Dementsprechend übernahm der KFC früh die Spielgestaltung und brauchte etwa eine Viertelstunde, bis der Ball das erste Mal im Netz zappelte: Tobias Rühle verwandelte eine Hereingabe von rechts zum 1:0 aus Sicht des Drittligisten (14.). Drei Minuten später legte Rühle den zweiten Treffer nach (17.), Adriano Grimaldi erhöhte direkt auf 3:0 (18.). Es schien, als wären klare Verhältnisse geschaffen – dann aber schlug Budberg in Person von Norman Kienapfel zurück und erzielte das 1:3 (20.). Dann musste auch noch Doppeltorschütze Rühle verletzt vom Platz (28.), neu dabei: Christian Dorda. Der KFC brauchte aber nicht lange, um wieder in die Spur zu finden: Kevin Großkreutz stellte den alten Abstand wieder her (30.), dann erhöhte Christian Kinsombi auf 5:1 (35.). Adriano Grimaldi machte noch vor der Pause das halbe Dutzend voll (40.) – es ging also mit 6:1 in die Kabinen.

Guenouche setzt den Schlusspunkt

Der deutliche Pausenstand machte sich in der zweiten Halbzeit durchaus bemerkbar. Während der Underdog sich zunehmend auf die Defensive konzentrierte, ließen die Uerdinger es etwas entspannter angehen – allerdings nicht, ohne immer wieder zu Chancen kommen. Vor allem der Budberger Keeper Martin Sackers verhinderte mit seinen Paraden Schlimmeres. Kurz vor Schluss hatte der Bezirksligist sogar noch die Chance auf den zweiten Heim-Treffer des Abends (84.), scheiterte aber am Uerdinger Schlussmann. Auf der anderen Seite hingegen klingelte es nochmal: Hakim Guenouche wurde sträflich alleingelassen und machte das 7:1 aus Sicht des KFC (88.). Wenige Minuten später war dann auch Schluss: Der KFC Uerdingen gewann am Ende souverän und zieht damit in die nächste Runde des Landespokals ein.

   
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