3:1 bei 1860! Kwasniok gelingt Traum-Debüt mit Jena

Im ersten Spiel holte der FC Carl Zeiss Jena unter der Leitung seines neuen Trainers Lukas Kwasniok gleich den ersten Sieg und gewann mit 3:1 (1:0) beim TSV 1860 München. Die Thüringer springen durch den Sieg wieder von den Abstiegsplätzen (16.) und liegen mit 20 Punkten drei Zähler hinter den Bayern (11.), die nach zwei Partien wieder eine Niederlage hinnehmen mussten.

Traumstart für Jena, Platzverweis für 1860

Löwen-Coach Daniel Bierofka änderte das System auf ein 4-4-2, Marius Wilsch und Phillipp Steinhart wurden durch Eric Weeger und Adriano Grimaldi ersetzt. Jenas neuer Trainer Lukas Kwasniok nahm vier Änderungen vor, für Matthias Kühne, Firat Sucsuz und Fabien Tchenkoua, spielten Maximilian Wolfram, Guillaume Cros und Manfred Starke. Zudem stand Raphael Koczor wieder im Tor und löste Jo Coppens ab.

Die Partie war erst drei Minuten alt, da erwischten die Gäste den Traumstart. Starke wurde geschickt, der legte den Ball noch einmal quer auf Wolfram, der aus wenigen Metern nur noch ins leere Tor einschieben musste. Der Jubel bei den 1.500 mitgereisten FCC-Fans war riesig. Die Hausherren zeigten sich jedoch nicht geschockt und suchten den Weg Richtung Jenaer Gehäuse, gefährlich wurde es aufgrund fehlender Ideen im Spielaufbau allerdings nicht. Die gut sortierte Jenaer Defensive wurde vor keine Probleme gestellt. Erstmals gefährlicher wurde es nach 21 Minuten, als Jena eine Hereingabe nicht klären konnte. Der Ball landete bei Grimaldi, der aus wenigen Metern jedoch deutlich verzog. Ansonsten zeigten die Thüringer eine gute Auswärtspartie, von einer Verunsicherung nach dem Trainerwechsel und zuletzt drei Niederlage in Folge war nichts zu spüren.

Aus dem Nichts kamen die Löwen aber zur dicken Ausgleichs-Chance! Eine Flanke pflückte Grimaldi mit der Brust herunter, traf aber drei Meter drei vor dem Tor den Ball nicht, sodass der FCC die Situation am Ende klären konnte (31.). Fast im Gegenzug gab es den nächsten Rückschlag für die Hausherren. Herbert Paul hatte bereits nach 19 Minuten die gelbe Karte gesehen, kam in einem Zweikampf mit Jenas Julian Günther-Schmidt zu spät und musste nach 32 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz. Nach dem folgenden Freistoß lag der Ball im Münchener Tor, zuvor soll Phillip Tietz jedoch ein Foul begangen haben – eine zweifelhafte Entscheidung. In der Folge hatte Jena die Partie im Griff, mehr als einen Abschluss von Sascha Mölders hatte München nicht mehr. So blieb es zur Pause bei der Gäste-Führung.

Günther-Schmidt kontert Karger

Nach dem Seitenwechsel war den Hausherren der Wille anzumerken, ein frühes Ausgleichstor zu erzielen. Die erste gute Gelegenheit hatten jedoch die Thüringer, der Versuch von Starke ging am Tor vorbei (52.). Drei Minuten später hatten dann die Löwen-Fans den Torschrei auf den Lippen, doch FCC-Schlussmann Koczor konnte einen Kopfball von Grimaldi über die Latte lenken. Nach 62 Minuten war Koczor aber machtlos: Stefan Lex brachte einen Ball in den Strafraum, in der Mitte verpasste Grimaldi, doch im Rückraum kam Nico Karger an, der aus zehn Metern den Ausgleich erzielte.

Danach beruhigte sich die Partie ein wenig und die Thüringer kamen wieder etwas besser in die Partie – und erzielten prompt die Führung! Nach einem Eckball von Starke stand Günther-Schmidt im Fünfmeterraum komplett frei und hatte keine Mühe, den Ball zur erneuten Führung über die Linie zu drücken (74.). Eine bittere Pille für die Münchener, die nach dem Ausgleich wieder neue Hoffnung geschöpft hatten und in dieser Situation schliefen.

Die Gäste ließen nicht nach und sorgten nach 81 Minuten mit einem klasse Angriff für die Entscheidung: Wolfram spielte im Strafraum Tietz an, der ließ den Ball für Günther-Schmidt prallen und der Stürmer erzielte seinen zweiten Treffer des Tages. Doch auch die Hausherren kamen noch zu guten Gelegenheiten, aber sowohl Efkan Bekiroğlu (83.) als auch Simon Lorenz (85.) bekamen den Ball nicht im Tor unter. Die Münchener konnte die 1:3-Niederlage so nicht mehr abwenden.

 

   
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