2:1 im Badischen Pokal: Mannheim zieht glanzlos weiter

Für den SV Waldhof Mannheim stand bereits am Dienstagabend das erste Pflichtspiel der neuen Spielzeit an. In der dritten Runde des Badischen Pokals wartete mit Landesligist Mosbach eine vergleichsweise kleine Hürde. Der SVW wurde seiner Favoritenrolle beim 2:1-Erfolg im ersten Durchgang gerecht, musste nach Wiederbeginn aber tatsächlich noch einmal zittern.

Ferati stellt früh die Weichen

Während einige seiner Kollegen gerade erst ihre neue Mannschaft kennenlernen, stand Patrick Glöckner am Dienstag bereits zu seinem Pflichtspieldebüt als Trainer von Waldhof Mannheim an der Seitenlinie. Im Duell mit Außenseiter Türkspor Mosbach hatte Glöckner seiner Mannschaft offenbar verordnet, jegliche Spannung im Keim zu ersticken. Das schien zu funktionieren: Schuster scheiterte mit seinem Abschluss noch am Keeper des Landesligisten, Ferati stand jedoch goldrichtig und schob zur Führung ein (3.). 

Auch in der Folge präsentierte sich der Drittligist spielbestimmend, drückte das Gaspedal bei hochsommerlichen Temperaturen allerdings nicht vollends durch. Erst in der 24. Spielminute folgte der nächste Hochkaräter: Schuster konnte ein Geschenk der Mosbach-Abwehr nicht nutzen und schob rechts am Gehäuse vorbei. Besser machte es wenige Minuten später Neuzugang Dominik Martinovic, der eine Flanke von Garcia zum 2:0-Pausenstand verwertete (30.). 

Waldhof muss zittern 

Ünlüfcici und Hofrath kamen nicht wieder aus der Kabine, dafür waren mit Wiederanpfiff Donkor und Gouaida dabei. Zunächst schien der Waldhof an die Dominanz der ersten Hälfte anknüpfen zu können und ließ die Kugel in durch die eigenen Reihen laufen. Die Torschützen machten sich dann per Koproduktion auf, den dritten Treffer nachzulegen. Ferati setzte eine Martinovic-Vorarbeit jedoch aus kurzer Distanz über den Querbalken (58.).

Im Gegenzug erspielte sich Türkspor eine Ecke – und plötzlich stand es nur noch 1:2. Ünsal hatte abgestaubt (61.). Mannheim versuchte zu antworten: Erst scheiterte Martinovic am Schlussmann, dann traf Gouaida die Kugel nicht richtig (69.). Die Gäste stellten daraufhin die Offensivarbeit ein, auch von Mosbach kam wenig. So erfüllte der SVW letztlich seine Pflicht und steht im Achtelfinale des Badischen Pokals. 

 
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