1860 München: Insolvenz abgewendet und Umzug besiegelt

Nach langen Verhandlungen hat Investor Hasan Ismaik am Dienstag der Stundung eines Darlehens in Höhe von gut acht Millionen Euro zugestimmt, wodurch der TSV 1860 München eine Insolvenz vorerst abwendet. Zudem gab der FC Bayern München bekannt, dass der Mietvertrag des TSV mit der Stadion GmbH aufgelöst wurde. Die Löwen werden zukünftig wieder im Stadion an der Grünwalder Straße antreten.

Ismaik unterschreibt Stundung des Darlehens

Erleichterung im Münchner Stadtteil Giesing bei den Fans vom TSV 1860: Nachdem der jordanische Investor Hasan Ismaik am Dienstag der Stundung eines Darlehens von rund acht Millionen Euro zugestimmt hat, kann der Verein sich endlich wieder auf das Sportliche konzentrieren. Vom Tisch sind damit vorerst die Sorgen, der Verein müsse Insolvenz anmelden und mit einer Hypothek von Minuspunkten in die Regionalligasaison starten. Durch die Unterschrift Ismaiks wird zudem der Weg frei für den Hauptsponsor „Die Bayerische“, schließlich hatte die Versicherung ihr Engagement bis zuletzt von der finanziellen Zukunft der Münchner Löwen abhängig gemacht.

Auszug aus der Allianz-Arnena ist beschlossene Sache

Beinahe gleichzeitig wurde auch bekannt, dass der TSV 1860 nun ganz offiziell aus der Allianz-Arena ausziehen und in der kommenden Spielzeit im Stadion an der Grünwalder Straße antreten wird. Dafür war der eigentlich noch bis 2025 laufende Mietvertrag zwischen der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA und der Allianz Arena München Stadion GmbH, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der FC Bayern München AG, mit sofortiger Wirkung aufgelöst worden. Das verkündete der deutsche Rekordmeister am Mittwoch auf seiner Vereinsseite. Zugleich schloss der FCB eine spätere Rückkehr der Münchner Löwen in die Fröttmaninger Arena kategorisch aus.

   
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