1860 München: Das Rätsel um Martin Pusic

Aufgrund eines "Vorfalls im Privatleben" fehlte Martin Pusic dem TSV 1860 München beim Auswärtsspiel in Köln (1:2). Was die konkreten Hintergründe sind und wie es weitergeht, ist völlig offen.

Gespräche "Anfang der Woche"

Auf der Pressekonferenz am Freitag konnte Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel noch keine genauen Auskünfte geben, nun teilten die Löwen mit: "Günther Gorenzel hat in Absprache mit Martin Pusic und dessen Berater vereinbart, dass Martin über das Wochenende Zeit hat, seine private Situation zu klären und zu reflektieren." Laut der "Bild" soll der Stürmer, der Mitte September vom insolventen SV Mattersburg kam und bisher acht Spiele bestritt, am Freitag in seine österreichische Heimat nach Wien gereist sein. "Anfang der Woche" werde Gorenzel mit Pusic und seinem Berater "erneut in Kontakt treten" und "zeitnah" je nach Einschätzung der Situation die "nächsten erforderlichen Schritte in die Wege leiten", so die Sechziger. Was das genau heißt, ist offen.

Fühlt er sich nicht wohl?

Nach "Bild"-Angaben soll sich der 33-Jährige in München angeblich nicht wohlfühlen und um eine Auszeit gebeten haben. Bestätigt ist das jedoch nicht, Pusic selbst meldete sich noch nicht zu Wort. Gorenzel und auch Trainer Michael Köllner betonten am Wochenende, dass es "um den Menschen Martin Pusic" gehe. Nicht ausgeschlossen aber, dass der Vertrag vorzeitig aufgelöst wird, sich die Wege nach nur drei Monaten damit wieder trennen und Pusic nicht mehr nach München zurückkehren wird. Die nächsten Tage werden Klarheit bringen.

 
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