1860 München: Bleiben Neudecker, Dressel und Biankadi doch?

Drei Spieler und zwei Trainer verabschiedete 1860 München am Samstag vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund II. Richard Neudecker, Dennis Dressel und Merveille Biankadi gehörten überraschend nicht dazu. Bleibt das Trio doch?

Gespräche laufen

Eigentlich schien der Abgang der drei Spieler, deren Verträge zum 30. Juni auslaufen, schon so gut wie sicher. Doch am Rande der Partie gab Trainer Michael Köllner zu Protokoll: "Sie befinden sich noch in Gesprächen mit Günther Gorenzel." Vor allem bei Neudecker sollen die Chancen auf einen Verbleib plötzlich groß sein, wie die "Abendzeitung" berichtet. Zwar soll der 25-jährige Mittelfeldspieler auch bei der SpVgg Greuther Fürth sowie beim FC Ingolstadt 04 auf dem Zettel stehen, sei aber mittlerweile zu einem Gehaltsverzicht bereit. Genau das war bislang offenbar ein Knackpunkt. Bei den Löwen war Neudecker in der abgelaufenen Saison gesetzt, kam 30 Mal zum Einsatz und verbuchte 13 Scorerpunkte.

Auch bei Dressel, der mit der 2. Bundesliga liebäugelt, scheinen die Sechzger noch nicht aus dem Rennen. Bei Leihspieler Biankadi müsste der 1. FC Heidenheim mitspielen, wo der 27-Jährige noch bis 2023 unter Vertrag steht. Sollte der Zweitligist mit dem Flügelspieler nicht mehr planen, scheint ein Verbleib in München denkbar – zumal er angesichts von 16 Scorerpunkten in 34 Spielen eine gute Saison spielte.

Bär will bleiben

Einer, der weiterhin unter Vertrag steht, ist Marcel Bär. Mit 21 Treffer avancierte der Stürmer zum Drittliga-Torschützenkönig, was auch höherklassigen Vereinen nicht verborgen geblieben sein dürfte. Doch an einen Abgang denkt Bär nicht: "Mein Plan ist es, nächstes Jahr bei Sechzig zu spielen", wird er im "Merkur" zitiert. Allerdings sagte Bär auch: "Ich mache keinen Hehl daraus: Wenn etwas Unmoralisches passieren sollte, muss man darüber sprechen." Ein möglicher Interesse müsste jedoch tief in die Tasche greifen.

   
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