1. FC Kaiserslautern trennt sich von Sportdirektor Boris Notzon

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich mit sofortiger Wirkung von Sportdirektor Boris Notzon getrennt – das gaben die Roten Teufel am Mittwoch bekannt. 

Position "nicht mehr darstellbar"

Wie Sport-Geschäftsführer Thomas Hengen in einer Mitteilung erklärt, sei die Position des Sportdirektors in der aktuellen Konstellation in der 3. Liga und nachdem man sich in der sportlichen Leitung neu aufgestellt habe, "nicht mehr darstellbar". Daher habe man sich zu diesem Schritt entschlossen, "der uns nicht einfach gefallen ist", betont Hengen und dankt Notzon für die geleistete Arbeit: "Boris Notzon hat sich in den vergangenen sieben Jahren voll und ganz in den Dienst des 1. FC Kaiserslautern gestellt und sich stark mit unserem Club identifiziert." Notzon kam 2014 auf den Betzenberg und agierte zunächst als Leiter Scouting und Spielanalyse, ehe er im Sommer 2017 die Position des Sportdirektors übernahm.

Vertrag wäre ausgelaufen

Überraschend kommt die Trennung nicht: Zum einen wäre der Vertrag des 41-Jährigen ohnehin am Saisonende ausgelaufen, zum anderen war Notzon zuletzt schon nicht mehr in die Trainersuche eingebunden. Zudem hatte der FCK vor vier Wochen mit Thomas Hengen einen neuen sportlichen Entscheidungsträger verpflichtet. Bei den Fans stand Notzon aufgrund der Kaderplanung und einiger Trainer-Fehlgriffe schon länger in der Kritik. Seit der 41-Jährige das Amt des Sportdirektors übernommen hatte, saßen mit Norbert Meier, Jeff Strasser, Michael Frontzeck, Sascha Hildmann, Boris Schommers und Jeff Saibene sechs verschiedene Übungsleiter auf der Bank, Marco Antwerpen ist nun bereits der siebte. Am Montag hatte sich der FCK bereits von Fitnesstrainer Bastian Becker getrennt. 

Kommentar: Die Trennung kommt zu spät

 
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