1. FC Kaiserslautern: Kühlwetter-Verkauf für Bader kein Thema

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Zieht es Christian Kühlwetter zum 1. FC Heidenheim? Ein entsprechendes Gerücht, wonach der Zweitligist an einer Verpflichtung interessiert sei, hatte am Sonntag die Runde gemacht. Doch Sportchef Martin Bader schiebt dem nun ein Riegel vor.

"Werden Kühlwetter nicht abgeben"

Mit zwölf Toren in 28 Spielen war Kühlwetter in der vergangenen Saison der Top-Torjäger beim FCK. Da verwundert es nicht, dass höherklassige Vereine auf den 23-jährigen Stürmer aufmerksam geworden sind. Ein Verkauf ist für die Roten Teufel allerdings kein Thema: "Wir haben Heidenheim schon vor zwei Wochen gesagt, dass wir Christian Kühlwetter nicht abgeben – und auch erst gar nicht über einen Preis sprechen", stellt Bader in der "Rheinpfalz" klar. Beim FCK steht Kühlwetter noch bis 2021 unter Vertrag. "Es zeigt sich, dass es richtig war, 'Kühli' einen langfristigen Vertrag zu geben. Es ist wie bei 'Lenni' Grill und Carlo Sickinger – wir wollen keinen unserer jungen Leistungsträger verkaufen", betont Bader. Zumal der FCK nach dem Einstieg von Investor Flavio Becca auch nicht auf Transfererlöse angewiesen ist.

Wird der FCK doch schwach?

In Heidenheim wäre Kühlwetter als Ersatz für den zum englischen Zweitligisten Cardiff City abgewanderten Robert Glatzel eingeplant. In den letzten Wochen hatte sich der Zweitligist bereits mehrfach in der 3. Liga bedient und Oliver Hüsing sowie Merveille Biankadi vom F.C. Hansa Rostock auf die Alb gelockt. Dass Kühlwetter nun folgen wird, erscheint momentan eher wenig wahrscheinlich. Nicht ausgeschlossen jedoch, dass die Roten Teufel bei einem entsprechenden Angebot doch noch schwach werden.

 

   

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