Kaiserslautern: Geschäftsführer Martin Bader vor dem Aus?

Neue Unruhe beim 1. FC Kaiserslautern: Geschäftsführer Martin Bader steht offenbar vor dem Aus – das berichten "Kicker" und "SWR" übereinstimmend. Als Nachfolger ist Andreas Buck im Gespräch. Zudem soll Hans-Peter Briegel installiert werden.

Bader ist "überrascht"

Während der 1. FC Kaiserslautern am Montagabend in Wiesbaden spielt, sind die Tage von Geschäftsführer Martin Bader offenbar gezählt. Der Grund soll eine Aussage des 51-Jährigen sein, mit der er die Zielsetzung Aufstieg für die kommende Saison in Frage stellte.

"Wir müssen realistisch sein und die Erwartungen herunterschrauben. Wenn das Geld nicht da ist, entwickeln wir mit jungen Spielern etwas Eigenes. Dann muss man aber ehrlich sein. Es ist auch dann eine gute Mannschaft, es wird aber schwierig werden, um den Aufstieg mitzuspielen", hatte Bader in der vergangenen Woche gesagt – und damit hinter den Kulissen scheinbar für Unruhe gesorgt. Konkret wollen drei der fünf Aufsichtsräte Bader nun ablösen – das berichtet die "Rheinpfalz". Bader selbst reagierte gegenüber der Zeitung "überrascht."

Auch Notzon vor ungewisser Zukunft

Ersetzt werden soll Bader offenbar durch Ex-Profi und den jetzigen Vereinsvorstand Andreas Buck. Außerdem steht im Raum, Hans-Peter Briegel als Berater zu installieren. Beide bestätigten dem SWR ihre Bereitschaft, den jeweiligen Posten zu übernehmen. Baders Vertrag beim FCK läuft noch bis zum Ende dieses Jahres, er ist seit Januar 2018 für die Roten Teufel aktiv. Zu welchem Zeitpunkt Bader von seinen Aufgaben entbunden werden könnte, ist noch offen.

Neben Bader soll nach "Kicker"-Angaben auch Sportdirektor Boris Notzon, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, gehen. Darüber hinaus sei zudem die Zukunft von Finanz-Geschäftsführer Michael Klatt umstritten. Allerdings besitzt der 50-Jährige einen unbefristeten Vertrag mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten.

Es heißt, durch die Neubesetzung der Posten erhoffen sich die Gremien eine Signalwirkung mit Blick auf die Investorensuche. Flavio Becca, mit dem zuletzt Gespräche geführt wurden, soll laut der "Rheinpfalz" wenig begeistert über die aktuellen Unruhen beim FCK sein. Am Dienstag soll es zu erneuten Gesprächen zwischen Becca und dem Verein kommen. Nach SWR-Angaben soll der Luxemburger angeblich bereit sein, das Stadion inklusive des benachbarten Geländes für eine Summe von 20 Millionen Euro kaufen. Bis zum 28. Mai müssen die Roten Teufel beim DFB eine Millionen-Summe nachweisen, um die Lizenz für die kommende Saison zu erhalten.

   
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