1. FC Kaiserslautern: Bader denkt über Leihspieler nach

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Vier neue Spieler hat der 1. FC Kaiserslautern bisher verpflichtet, abgeschlossen sind die Personalplanungen damit aber noch nicht. Drei Akteure sollen noch kommen – darunter möglicherweise auch Leihspieler.

Geduld gefragt

Nachdem die Roten Teufel in der vergangenen Saison gänzlich auf Leihspieler verzichteten, hat Sport-Geschäftsführer Martin Bader die Transferstrategie offenbar überdacht: "Da gibt es zwei Herangehensweisen", erklärt der 51-Jährige in der "Bild"-Zeitung: "Wenn der Leihspieler sofort hilft, ist es ein sportlicher Mehrwert. In Nürnberg wurde sehr erfolgreich mit Leihspielern gearbeitet und auch der FCK ist in der Vergangenheit oft mit Leihspielern gut gefahren. Das Prinzip gilt auch, wenn wir uns den Spieler nicht leisten können." Zunächst müsse aber abgewartet werden, "bis die Mannschaften in den oberen Ligen alle im Training sind", so Bader. Wenn ein Spieler bei seinem Verein dann nicht wie gewünscht zum Zug kommt, könnte der FCK zuschlagen.

Außenverteidiger und Sechser gesucht

Konkret soll neben einem variablen Außenverteidiger auch noch Spieler für das zentrale Mittelfeld kommen: "Grundsätzlich sind wir mit Carlo Sickinger und Gino Fechner auf dieser Position schon gut besetzt. Auch Theodor Bergmann und Simon Skarlatidis können im Mittelfeld spielen. Dennoch wollen wir gerne noch einen Mittelfeldspieler dazu holen", kündigt Bader an. Darüber hinaus buhlt der FCK weiter um Avdo Spahic von Energie Cottbus, der als Ersatzkeeper verpflichtet werden soll. "Es geht um die Ablöse", so der 51-Jährige. Ursprünglich war der Vertrag des Torhüters beim Drittliga-Absteiger am 30. Juni ausgelaufen, allerdings pocht Energie auf eine Option im Vertrag, wonach sich das Arbeitspapier automatisch um eine weitere Spielzeit verlängert hat.

   

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