5. Januar 2016 um 13:45 Uhr

Transfer-Coup! Chemnitzer FC verpflichtet Daniel Frahn

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© imago/Baumann

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Stürmer Daniel Frahn spielt künftig für den Chemnitzer FC! Am Dienstag unterschrieb der 28-Jährige, der zuletzt beim 1. FC Heidenheim unter Vertrag stand, einen Vertrag bis 2019. Über die Ablösesumme ist noch nichts bekannt. Der Wechsel kommt unerwartet, denn noch Ende Dezember hieß es, Frahn würde “definitiv” beim Zweitligisten aus Heidenheim bleiben.

“Der Wechsel kam auf Wunsch des Spielers zu Stande”

Erst vor einem halben Jahr wechselte Frahn von RB Leipzig zum 1. FCH, kam dort aber zuletzt nicht mehr richtig zum Zuge. Nachdem er zu Saisonbeginn zunächst gesetzt war, fand er sich unmittelbar vor der Winterpause fünf Mal in Folge nicht mehr im Kader wieder. Der vorzeitige Abgang sei daher “auf Wunsch des Spielers zu Stande” gekommen, erklärt Heidenheim-Geschäftsführer Holger Sanwald. Die Einsatzzeiten hätten für beide Seiten im bisherigen Saisonverlauf “nicht den Erwartungen entsprochen”, so Sanwald weiter.

Erstes Training am Mittwoch

An Erfahrung, auch in der 3. Liga, mangelt es Frahn allerdings nicht: In der Saison 2013/14 schoss er RB Leipzig mit 19 Toren und 6 Vorlagen fast im Alleingang in die 2. Bundesliga. Dort angekommen, war der Kapitän dann allerdings nicht immer erste Wahl: In der Rückrunde der vergangenen Spielzeit reichte es nur zu sechs Einsätzen. Auch in Heidenheim konnte Frahn nicht an alte Tage anknüpfen: Lediglich zehn Partien und ein Treffer (per Elfmeter) stehen auf dem Konto des 28-Jährigen. Nun soll in der 3. Liga der Neuanfang erfolgen. Am Dienstagabend wird Frahn ins Trainingslager der Chemnitzer nach Belek reisen und am Mittwoch ins Training einsteigen.

Unterdessen wird sich Torwart Pierre Kleinheider (26) vom Ligakonkurrenten Hallescher FC in den kommenden Tagen beim CFC vorstellen.

Weitere Infos folgen …

 

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  • Kiebitz

    Ich kann diesen Wechsel nachvollziehen. Bei seinem Wechsel auf die Ostalb hatte er offenbar ganz andere Erwartungen und vielleicht fehlt ihm ja auch etwas die Großstadtatmosphäre, denn im Gegensatz zum eher hippen Leipzig ist Heidenheim nicht nur Fußballprovinz, sondern auch in Sachen (Party)kultur ein Dorf. Nicht, dass ich Frahn für besonders feierwütig halte, aber da kann man schon mal einen leichten Lagerkoller kriegen. Mit Chemnitz gewinnt er ein großes Stück Heimat zurück und da Löning und vor allem König nicht immer überzeugt haben, hat er große Chancen auf einen Stammplatz.
    Chemnitz muss jetzt nur noch ein paar Ergänzungsspieler wie Fenin oder einen der vielen zentralen Mittelfeldspieler loswerden und dann kann man in der Rückrunde vielleicht nochmals oben angreifen. Allerdings sind 8 Punkte Rückstand natürlich ein ordentliches Brett, was man da bohren muss.

    • Tom

      Grundsätzlich ist er ja Fußballer! Seinem Beruf muss man doch eigentlich überall motviert nachgehen können. Selbst Effe samt Anhang akzeptiert das westfälische Provinzstädtchen Paderborn. Fenin ist doch eigentlich ein ganz toller Fußballer…was ist da schiefgelaufen ?

      • Kiebitz

        Bei Fenin ist es in erster Linie die Psyche, die bei ihm eine glorreichere Karriere verhindert hat. Ich finde das nicht verwerflich, sich Schwächen einzugestehen und gehe davon aus, dass man von Chemnitzer Seite bewusst ein Risiko eingegangen ist bei seiner Verpflichtung. Sollte man Fenin allerdings zu verstehen gegeben haben, dass er als Stammspieler geholt wurde, hätte man ihm so unglaublichen Druck aufgebürdet, mit dem er in seiner Verfassung einfach nicht gut zurechtkommt. Ich hoffe für ihn, dass er demnächst wieder einen Verein findet, bei dem er sich wohlfühlt.

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