19. Oktober 2012 um 18:24 Uhr

Für Babelsberg und Karlsruhe zählt nur der Sieg

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Bei der Partie des SV Babelsberg 03 gegen den Karlsruher SC am zählt für beiden Seiten nur ein Sieg. Nach dem verlorenen Spiel gegen die Offenbacher Kickers müssen die Nulldreier unbedingt punkten, um den Punkteabstand zum unteren Mittelfeld nicht zu groß werden zu lassen. Dabei wird vor allem die Verteidigung von 03 gefragt sein. Denn vier Gegentore in den letzten 25 Minuten bei der 2:5-Klatsche gegen Offenbach dürfen nicht passieren -, auch wenn die Babelsberger Mannschaft mit der DFB-Elf einen prominenten Nachahmer gefunden hat.

KSC kann nicht zufrieden sein

Das Trainer um Trainer Benbennek muss dabei vor allem auf die beiden Stürmer Koen van der Biezen und Rouwen Hennings sowie Mittelfeldspieler Hakan Calhanoglu aufpassen, die zusammen bisher 13 der 14 Tore erzielten, ein Wert den sich Benbennek auch für seine Stürmer wünscht. Doch hier liegt derzeit eine der Schwächen im Babelsberger Spiel. Denn oftmals wird das gefällige Spiel im Mittelfeld nicht mit Toren belohnt. Aber auch der KSC kann mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht vollends zufrieden sein. Als Aufstiegsaspirant gestartet, findet sich das Team v on Trainer Markus Kauczinski mit 15 Punkten nur auf Rang 11 wieder. Auch wenn man ein Spiel weniger absolviert hat, ist der Abstand zu den Aufstiegsrängen schon recht  beachtlich. Vor allem auf fremden Plätzen wurden viele Punkte liegen gelassen. Den einzigen Auswärtsdreier gab es bei Liga-Schlusslicht Dortmund II.

Orlishausen wieder im Tor

Personell können beide Trainer nicht ganz aus dem Vollen schöpfen. Auf Seiten der Babelsberger sind Benjamin Kauffmann, Matthias Rudolph sowie Oliver Kragl verletzt. Dafür sind Christina Essig und auch Süleyman Koc wieder einsatzfähig – auch wenn bei Koc der abschließende Freigänger-Status noch immer aussteht. Beim KSC wird Dirk Orlishausen nach seinem Magen-Darm-Infekt wieder ins Tor zurückkehren. Dagegen sind Martin Stoll, Manuel Bölstler und Simon Brandstetter noch immer verletzt. Mit Karim Benyamina bringt der Karsruher SC einen ehemaligen Spieler der Babelsberger Mannschaft mit in Karl-Liebknecht-Stadion. Benyamina spielte in der Saison 2004/05 für die Nulldreier und erzielte in 32 Spielen 18 Tore bevor er zum 1. FC Union Berlin wechselte. In Pflichtspielen standen sich beide Teams in der Saison 2001/2002 gegenüber. Beide Spiele gewann in der damaligen Zweitliga-Saison der KSC, wo sich unter anderem Bruno Labbadia als Torschütze hervortat.

Schiedsrichter der Partie am Samstag wird Sven Jablonski aus Bremen sein.

FOTO: FU Sportfotografie

 

 

 

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