Drittliga-Lizenz: Kickers Offenbach auf einem guten Weg

Noch genau eine Woche haben die Offenbacher Kickers und alle anderen Drittligisten Zeit, um bis zum 28.5. die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) geforderten Auflagen für die kommende Spielzeit zu erfüllen. Der OFC befindet sich dabei derzeit auf einem guten Weg. Auf einer Versammlung am gestrigen Abend nahm Präsident Dr. Frank Ruhl Stellung zur aktuellen Lage. Ruhl warb mit den Worten „Einigkeit macht stark“ für eine Anleihe aus der Politik. Zuvor hatte er darüber berichtet, wie die in der Presse genannten Zahl von 9,1 Millionen Euro, zustanden gekommen ist. Oberste Priorität hat, so Offenbachs Präsident in seinem knapp einstündigen Bericht zur wirtschaftlichen Lage, die Vermeidung der Insolvenz sowie die Sicherung der Lizenz der 3.Liga. „Der DFB hat uns über viele Hürden hinweggeholfen", so Ruhl vor den 420 anwesenden Vereinsmitgliedern. Eine Insolvenz wäre die schlechteste Alternative. Würde die Profi GmbH Insolvenz anmelden, wäre die Gefahr sehr groß, dass auch der Verein Insolvenz anmelden müsste, da dieser für die Schulden der GmbH aufkommen müsste.

Teilrückkauf des Stadions ein Thema

Kurzfristig ist eine Finanzierungslücke von zwei Millionen zu schließen. „Man führt mit den Gläubigern gute Gespräche. Dabei geht es um die Streckung von Rückzahlen aber auch um einen freiwilligen Verzicht", so Ruhl. Auch von der Stadt Offenbach forderte Ruhl seinen Beitrag und forderte die Anpassung der Stadionmiete. Seine Rechnung: „Die Stadt verdient mehr als eine Million Euro pro Jahr am Stadion, für das sie zehn Millionen Euro investiert hat. Das ist eine Rendite von zehn Prozent. Wir fordern fünf Prozent zurück.“ Neben der Verbesserung auf der Kostenseite soll auch die Einnahmessituation verbessert werden. Dabei denkt Ruhl auch über den Teilrückkauf des Stadions nach. Mit den Worten „Aufbruch, Aufbruch, Aufbruch“ beendete Offenbachs Präsident seinen Bericht zur wirtschaftlichen Lage. Das Schweigen der Anwesenden war, am gestrigen Abend, wohl die größte Zustimmung.

FOTO: Cello Klettermaxe / fototifosi.de

 

 

   

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