25. April 2013 um 18:38 Uhr

DFB weist Kritik an der 3. Liga zurück: "Liga hat sich etabliert"

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Während in der Liga der Kampf um die begehrten Aufstiegsplätze zwischen Karlsruhe, Münster, Bielefeld, Osnabrück und Heidenheim immer spannender wird und die Furcht der halben Liga, von Erfurt bis Aachen, vor den Abstiegsrängen weiter wächst, blickt liga3-online auf den aktuellen Zustand der 3. Liga als Profiliga. Nach Angaben von "dfb.de" hält der Direktor der 3. Liga die aktuelle Spannung im Auf- und Abstiegskampf für das Qualitätsmerkmal der 3. Liga.

Während in der Liga der Kampf um die begehrten Aufstiegsplätze zwischen Karlsruhe, Münster, Bielefeld, Osnabrück und Heidenheim immer spannender wird und die Furcht der halben Liga, von Erfurt bis Aachen, vor den Abstiegsrängen weiter wächst, blickt liga3-online auf den aktuellen Zustand der 3. Liga als Profiliga. Nach Angaben von "dfb.de" hält der Direktor der 3. Liga, Ulf Schott, gerade die Ausgeglichenheit und die aktuelle Spannung im Auf- und Abstiegskampf für entscheidende Qualitätsmerkmale der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Dabei geht er auch auf die aktuelle Situation der Drittligisten und die Kritik beim Lizenzierungsverfahren des DFB ein.

Die Suche nach einem Ligasponsor

Schott betont im „Kicker", dass in der 3. Liga im Prinzip jeder Verein durchaus gesund sei und dies bei vernünftiger Wirtschaftsleistung auch bleiben könne. Damit verteidigt er auch das Lizenzierungsverfahren zur Liga. Da die Klubs gute Voraussetzungen mitbringen würden, sehe er keinen Grund, an den Erteilungen der Spielerlaubnis für die Vereine zu zweifeln. Dem „Kicker“ gegenüber fügt er hinzu, dass der DFB dennoch ständig nach Verbesserungen zu den Verfahren suche. Eines der nächsten Ziele sei es, einen Generalsponsor für die Liga zu finden. Die sprunghaft gestiegene Attraktivität der Liga, gemessen an Zuschauerzahlen, medialer Präsenz und Mitwirken von Traditionsvereinen, bringe dazu beste Voraussetzungen.

Der Fall Aachen

Angesprochen auf die aktuell größten Problemkinder der Liga, Alemannia Aachen und Kickers Offenbach, blockt Schott entschieden ab und wirft den betroffenen Vereinen vor, ihre eigene Situation auf die anderen Mannschaften übertragen zu wollen. Der DFB bemühe sich dafür zu sorgen, dass es in der Liga fair und wirtschaftlich ausgeglichen zugehe. Man beobachte Fälle wie den von Alemannia Aachen mit Besorgnis, vertraue aber den dort handelnden Personen. Unabhängig davon bleibt aber für den neutralen Beobachter ein fader Beigeschmack zur Arbeitsweise des DFB in der 3. Liga. Denn wie könnte man sonst die Schieflagen von Aachen, Offenbach oder Osnabrück, ganz zu schweigen von den bereits insolventen Vereinen TuS Koblenz, Rot Weiss Ahlen oder auch dem VfB Lübeck, die in den vergangenen Jahren schon den bitteren Gang in noch tiefere Spielklassen antreten mussten, erklären?

 

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