Zwölf Spieler fallen aus: HFC mit Personalsorgen nach Saarbrücken

Nach dem coronabedingten Ausfall des Heimspiels gegen den SC Freiburg II am vergangenen Wochenende greift der Hallesche FC mit der Partie beim 1. FC Saarbrücken am Samstag wieder ins Geschehen ein, hat aber immer noch mit großen Personalsorgen zu kämpfen: Gleich zwölf Spieler fallen aus. Trainer André Meyer zeigt sich dennoch zuversichtlich. 

Vier Spieler weiterhin in Quarantäne

Auch wenn mit Jan Löhmannsröben, Jan Shcherbakovski, Sebastian Bösel, Tim Schreiber, Daniel Mesenhöler und Janek Sternberg sechs zuletzt positiv getestete Akteure wieder ins Training einsteigen konnten: Michael Eberwein, Sören Reddemann, Niklas Kastenhofer und Julian Derstroff befinden sich nach wie vor in Quarantäne. Darüber hinaus fällt Kapitän Jonas Nietfeld weiterhin mit Adduktorenbeschwerden aus, während Marcel Titsch Rivero gelb-gesperrt ist.

Hinzukommen die langzeitverletzten Sven Müller (Aufbautraining nach Fraktur im Sprunggelenk), Aaron Herzog (Kreuzbandriss), Tom Zimmerschied (Schulter-OP), Tom Bierschenk (Sehnenriss) und Toni Lindenhahn (Knorpelschaden) sowie Philipp Zulechner (Bänderriss). Macht unter dem Strich zwölf Spieler, die für die Partie am Samstag nicht zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden größere Teile des Funktionsteams coronabedingt nicht mitfahren können.

"Sie haben richtig Bock"

"Angst und Bange" werde Trainer André Meyer trotz der angespannten Personallage aber nicht, wie er am Donnerstag auf der Pressekonferenz sagte. "Zwar wird es eine andere Aufstellung sein als in den letzten Wochen, aber wir werden eine schlagkräftige Mannschaft zusammenbekommen, die heiß ist und auf Augenhöhe mitspielen kann." Dem 38-Jährigen zufolge würden die Jungs brennen. "Sie haben richtig Bock". Zudem betonte Meyer: "Die Jungs, die auf dem Platz stehen, haben das vollste Vertrauen." Für 90 Minuten Powerfußball werde es zwar nicht reichen, zumal die Corona-Rückkehrer ohnehin wohl nicht durchspielen können, "aber vielleicht genügt ein Moment", so der HFC-Coach.

Die Favoritenrolle sieht Meyer derweil klar bei den Hausherren: "Ich möchte nicht mit ihnen tauschen: Da ist mega viel Druck auf dem Kessel, sie müssen liefern. Darin besteht die Chance für uns, etwas mitzunehmen." Zumal die Aufstellung der Hallenser zur Wundertüte für den FCS wird. Gleichwohl rechnet Meyer aber damit, dass die Elf von Uwe Koschinat "keinen Angsthasenfußball" spielen, sondern "auf den Powerknopf" drücken werde. Entsprechend wird die Aufgabe durchaus anspruchsvoll, doch der 38-Jährige sagt: "Wir freuen uns und jammern nicht."

   

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