Torsten Ziegner prüft Anfragen aus dem Ausland

Im Sommer wird Torsten Ziegner den FSV Zwickau nach sechs Jahren als Trainer verlassen. Wohin es ihn dann zieht, ist noch offen. Erste Anfragen liegen dem 40-Jährigen bereits vor, und zwar nicht nur aus Deutschland.

Ziegner sucht neue Herausforderung

"Ich brenne darauf, ab 1. Juli bei einem anderen Verein mit voller Energie weiterzuarbeiten", sagte Ziegner im Gespräch mit der "Bild". "Erste Gespräche laufen schon, entschieden ist noch nichts." Demnach liegen Ziegner Anfragen aus Deutschland und aus dem Ausland vor, beides kann sich der 40-Jährige offenbar gut vorstellen. Entscheidend sei grundsätzlich nicht, ob es sich dabei um eine Männer- oder eine Nachwuchsmannschaft handele, und auch nicht, in welcher Liga das Team spiele, sondern ob die Möglichkeit gegeben sei, "mich als Mensch und Trainer weiterzuentwickeln".

Klassenerhalt vor Augen

Vorher aber möchte sich Ziegner, dessen Nachfolger mit Joe Enochs bereits feststeht, vernünftig aus Zwickau verabschieden. Auf sportlicher Ebene würde das bedeuten, auch im zweiten Drittliga-Jahr den Klassenerhalt zu packen. Als Tabellenzwölfter hat der FSV aktuell 35 Punkte, das sind neun mehr als der Chemnitzer FC auf dem ersten Abstiegsplatz. Es sieht danach aus, als würde Ziegners Wunsch in Erfüllung gehen: "Der Verbleib des FSV in der 3. Liga hat weiterhin oberste Priorität für mich."

   
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