Zwickau stoppt Talfahrt: "Wollten unser wahres Gesicht zeigen"

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge mit 0:9-Toren hat sich der FSV Zwickau am Montagabend mit dem 2:0-Erfolg gegen die SpVgg Bayreuth zurückgemeldet und die Talfahrt gestoppt. Die Erleichterung darüber war bei allen spürbar. 

Wachsmuth: "Das war ein wichtiger Sieg"

"Ich bin froh, dass wir zum Glück jetzt wieder für eine andere Stimmung gesorgt haben", sagte Sportchef Toni Wachsmuth "MagentaSport"-Mikrofon: "Das war ein ganz wichtiger Sieg." Trainer Joe Enochs sah nach dem zweiten Erfolg im dritten Saisonheimspiel durch das erste Saisontor von Jubilar Ronny König (10.) in seinem 250. Drittliga-Spiel sowie den zweiten Saisontreffer von Dominic Baumann (25.) das Vertrauen in seine Spieler bestätigt. "Wir wollten unser wahres Gesicht zeigen, und das ist uns gelungen", resümierte der US-Amerikaner mit wie bei Wachsmuth erkennbarer Erleichterung.

Auf der Pressekonferenz lobte Enochs seine Mannschaft weiter und räumte damit ebenfalls zumindest Verunsicherung durch die Rückschläge der vergangenen Wochen ein: "Ich bin froh, dass die Mannschaft ruhig geblieben ist. Die Spieler haben an ihre Stärken geglaubt und sie ins Spiel gebracht." Mehr mochte Enochs von seiner Gemütsverfassung vor allem nach der vorangegangenen 0:5-Klatsche bei Aufsteiger SV Elversberg nicht preisgeben: "Wir haben jede Saison Druck."

"Es geht uns um die Zukunft"

Umso bedeutender war für die Westsachsen der Turnaround mit der gleichzeitigen Distanzierung von den Abstiegsplätzen. Damit der Vorsprung nicht wieder zusammenschmilzt, wollen die Schwäne am Samstag beim noch sieglosen Schlusslicht SC Verl nachlegen. "Uns", sagte Enochs zu Erkundigungen nach der befreienden Wirkung des Erfolgs, "geht es um die Zukunft und nicht um die Vergangenheit. Wir wollen es weiterhin besser machen als zuletzt, und dafür bietet sich in Verl die nächste Gelegenheit. Es wird ein schweres Spiel, aber wenn wir uns auf unsere Basics konzentrieren, können wir punkten."

 
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