FSV: Sorgen um Garbuschewski, Lob für Bahn und Antonitsch

Nach dem verpatzten Saisonstart kommt der FSV Zwickau immer besser in die Saison. Das liegt auch an den Last-Minute-Verpflichtungen Bentley Baxter Bahn und Nico Antonitsch, die schon jetzt unverzichtbar sind. Das sollte eigentlich auch Ronny Garbuschewski sein, doch der muss mal wieder pausieren.

Rückschlag für Garbuschewski

Seit Wochen schon ist es ruhig geworden um Ronny Garbuschewski. Der sollte mit seiner Erfahrung eigentlich das Spiel des FSV Zwickau ordnen, so der Plan von Trainer Torsten Ziegner. Bislang wurde daraus nichts, seit Ende August pausiert Garbuschewski. Wie die "Bild" berichtet, lag das zunächst an familiären Problemen, jetzt ist der 31-Jährige verletzt – die Bänder im Sprunggelenk sind überdehnt, wann er zurückkehren kann, ist ungewiss. "Wieder mal ein beschissener Zeitpunkt", sagte Garbuschewski der Zeitung. Die zitiert auch Ziegner, der sagt, er sei von seinem Routinier "nach wie vor überzeugt". Trotzdem dürften sich beide Seiten die Zusammenarbeit anders vorgestellt haben.

Auf den letzten Drücker

Als der FSV Zwickau nach dem 6. Spieltag Bentley Baxter Bahn und Nico Antonitsch unter Vertrag nahm, war der Verein noch immer ohne Sieg. In den fünf Spielen seitdem fehlten beide keine Minute, sie sind nicht nur Stamm-, sondern Schlüsselspieler im System von Ziegner. Kurios: Bahn stand schon länger auf der Wunschliste des FSV, Antonitsch bekam Trainer Ziegner erst kurz vor dem Transfer von einem Spielerberater angeboten.

"Wir haben noch kein ausgeprägtes Scoutingsystem. Ich musste mich auf mein Gespür bei Videoanalysen verlassen, wo mich Nico überzeugt hat", sagte Ziegner dem "Kicker". Wie gut, dass Ziegner offenbar ganz genau hingeschaut hat. Denn mit den beiden Last-Minute-Neuzugängen hat Zwickau die Abstiegsplätze vorerst verlassen. Und so kann Ziegner bilanzieren: "Baxter und Nico sind richtig gute Typen und haben sich vom ersten Tag an voll eingeordnet."

 
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