FSV Zwickau nach Niederlage enttäuscht, aber nicht am Boden

Für den FSV Zwickau gab es am Samstagnachmittag im Stadion Rote Erde eine 1:3-Auswärtsniederlage gegen die Zweitvertretung Borussia Dortmunds. Nach 46 Minuten schien die Partie bereits entschieden, doch mangelnde Moral konnte man den Sachsen nicht vorwerfen.

Moral stimmte

"Wir brauchen die Köpfe nicht hängen zu lassen. Ja, wir haben ein Spiel verloren, aber wir werden jetzt eine Pause haben. und dann kommen wir wieder", sagte Trainer Joe Enochs am Mikrofon von "MagentaSport". Es war eine verdiente 1:3-Niederlage zum Jahresabschluss für den FSV. Doch trotz der Enttäuschung nach dem Spiel kamen alle Spieler bei den Interviews auf dem vereinseigenen YouTube-Kanal auf die intakte Mannschaft zu sprechen. So habe das eigene Tor und die darauffolgenden durchaus gefährlichen Standardsituationen gezeigt, dass die Mannschaft immer bis zum Schluss kämpfe. Doch trotzdem waren sich alle Beteiligten einig, die Leistung am Samstag in Dortmund reichte einfach nicht aus. Vor allem Trainer Enochs gab sich angriffslustig nach Abpfiff:“ "Wir sind der Meinung, dass wir stark genug sind die Klasse zu halten. Wir sind der Meinung das wir eine gute Rolle in der Liga spielen können."

Doch auch der 50-Jährige sah seine Mannschaft als verdienten Verlierer, gerade das schnelle 0:3 nach der Pause sei "extrem bitter" gewesen. Auch Stürmer Ronny König sah den Gegentreffer direkt nach der Halbzeit als Knackpunkt und Schlüssel der Partie an. Vor allem mit der ersten Halbzeit und den Gegentreffern könne man laut späterem Torschützen Can Coskun nicht zufrieden sein: "Die erste Halbzeit war schwierig, und wir sind dann ein bisschen hinterher gelaufen." Ihm war die Enttäuschung über das Ergebnis deutlich anzusehen, auch auf Nachfrage über sein Tor gab er zu verstehen, dass er lieber Punkte mitgenommen hätte, als ein eigenes Tor zu erzielen.

Mittwoch-Spiel noch in den Knochen

Das es am Samstagnachmittag nicht für ein Punktgewinn, reichte brachte Sportchef Toni Wachsmuth auch mit dem Spiel am Mittwoch gegen den 1. FC Magdeburg in Verbindung. Man habe der Mannschaft die schweren Beine zum Teil angemerkt, da die Partie gegen den Tabellenführer sehr kräftezehrend gewesen sei. Doch gerade die gezeigte Moral müsse jetzt der Ansatz nach den Feiertagen sein wieder aufzustehen und weiter hart in der Rückrunde zu arbeiten. Can Coskun erinnerte daran, dass man vor allem die eigenen Tugenden in den nächsten Spielen wieder zeigen müsse. Er sprach von “kratzen, kämpfen, beißen" müsse die Devise nach der Winterpause wieder sein.

 
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