Zwickau kommt nach 0:2 zurück: "Das ist etwas Besonderes"

Beim 2:2 gegen den VfR Aalen bewies der FSV Zwickau am Freitagabend Moral und kam nach einem frühen 0:2-Rückstand noch zurück. Trainer Torsten Ziegner war am Ende zufrieden.

Rückstand nach 9,8 Sekunden

Es waren zehn Minuten gespielt, da hatten die Westsachsen bereits zwei Tore kassiert. Schon nach 9,8 Sekunden traf Luca Schnellbacher mit dem schnellsten Tor dieser Drittliga-Saison zur Führung der Aalener und machte seinem Namen damit alle Ehre. Als der VfR-Stürmer nur neun Zeigerumdrehungen später auf 2:0 erhöhte, befürchten nicht wenige FSV-Fans bereits ein Debakel vor heimischer Kulisse. "Das Spiel ist extrem ungünstig losgegangen", wählte Trainer Torsten Ziegner auf der Pressekonferenz diplomatische Worte und ärgerte sich: "Wir haben vor dem Spiel extra noch über die schnelle Anstoßvariante der Aalener gesprochen." Doch was Ziegner nach den beiden Gegentreffern von seiner Mannschaft zu sehen bekam, dürfte ihn dann wieder zufriedengestellt haben.

"Haben Moral gezeigt"

So rannten die Sachsen jetzt an, erspielten sich mehrere Chancen und wurden kurz vor dem Ende belohnt. Erst traf Daniel Gremsl nach 80 Minuten zum 1:2, dann erzielte Fabian Schnabel vier Minuten vor dem Ende den vielumjubelten Ausgleich. Beide Spieler waren erst in der Winterpause nach Zwickau gekommen und Beide hatte Ziegner zur Pause eingewechselt. "Wir haben nicht aufgesteckt und Moral gezeigt", lobte der FSV-Coach. Nach einem 0:2 noch den Ausgleich zu schaffen, "ist etwas Besonderes", findet Ziegner. Am Ende hätte Zwickau sogar noch gewinnen können, "wir sich dem Unentschieden aber zufrieden", so der FSV-Coach. Am Mittwoch geht es für die Westsachsen im Nachholspiel gegen den 1. FC Magdeburg weiter. Dann sollte der FSV in der Anfangsphase allerdings ganz besonders wachsam sein, denn der FCM hat in der Anfangsviertelstunde bereits 16 (!) Tore erzielt – so viele wie kein anderer Drittligist.

 

   
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