Zwickau feiert ersten Sieg: 3:1 bei Werder Bremen II

Auswärtssieg für den FSV Zwickau: Am Mittwochabend setzte sich der Aufsteiger nach Toren von Paul, König und Wachsmuth mit 3:1 gegen den SV Werder Bremen II durch. Für den SVW war es dritte Pleite im dritten Spiel, Zwickau feierte unterdessen den ersten Sieg. 

Zwickau zunächst in Führung, Bremen mit schneller Antwort

Nach einer ruhigen Anfangsphase war es nach elf Minuten Robert Paul, der die Gäste nach einem Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf in Führung brachte. Die Antwort der Bremer ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Zwei Zeigerumdrehungen nach der Zwickauer Führung war Ousman Manneh zur Stelle – 1:1, ebenfalls per Kopf. Werder war nun am Drücker und hatte nach 17 Minuten die Riesenchance auf das 2:1: Kazior scheiterte freistehend an Brinkies. Danach wurde die Partie im Weser-Stadion wieder etwas ausgeglichener, die nächste Chance gehörte nach 31 Minuten den Gästen: Nach einem Schuss von Göbel aus 23 Metern musste Duffner den Ball wegfausten, um den Einschlag zu verhindern. Kurz danach wurde es auf der anderen Seite gefährlich: Einen Distanzschuss von Manneh konnte Brinkies nur mit Mühe zur Ecke klären. Werder rannte nun nochmals an, zur Pause blieb es aber beim 1:1.

Wachsmuth macht alles klar

Nach dem Seitenwechsel setzten die Hausherren ihren Sturmlauf fort: Manneh war in Minute 47 bereits frei durch, legte das Spielgerät dann allerdings neben den Kasten. Zwickau rannte in dieser Phase nur hinterher, sendete nach 57 Minuten aber ein Lebenszeichen: Göbel brachte eine Ecke beinnahe direkt im Tor unter, hätte Duffner nicht in höchster Not gerettet. Nun war der FSV wieder da, die nächste dicke Gelegenheit hatte aber Werder: Kazior scheiterte nach 61 Minuten am starken Brinkies. Zwei Minuten danach war wieder Duffner gefordert, auch er blieb im Duell mit Göbel Sieger. Danach flachte die Partie etwas ab, wenngleich es weiterhin zu Torchancen kam. Eine richtig gute Gelegenheit brachte Ronny König nach 78 Minuten dann im Tor unter. Per Flugkopfball ließ er Duffner im Werder-Tor keine Chance. Geschlagen gaben sich die Hausherren allerdings noch nicht, sieben Minuten vor dem Ende setzte Schmidt einen Freistoß nur knapp daneben. Wenig später war die Partie dann aber entschieden: Nach einem Foul von Duffner an Bär zeigte Schiedsrichter Kempkes auf den Punkt. Kapitän Toni Wachsmuth trat an und verwandelte sicher zum 3:1-Endstand.

 

 

   
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