Zwei Hansa-Fans vor Spiel in München festgenommen

Vor dem Auswärtsspiel des F.C. Hansa Rostock bei der U23 des FC Bayern München sind am Samstag zwei Hansa-Fans festgenommen worden. Einer von ihnen verpasste die komplette Partie.

Streit um Aufkleber

Nach Polizeiangaben sollen gegen 13 Uhr drei Rostocker Anhänger dabei erwischt worden sein, wie sie Aufkleber an öffentlichen Einrichtungen angebracht hatten. Die daraufhin durchgeführte Identitätsfeststellung bei den betreffenden Personen führte aufgrund einer Solidarisierungsbekundung der übrigen Anhänger zu einer Verzögerung der gesamten Fanbewegung zum Stadion. Bei einem der Fans, die die Aufkleber angebracht hatten, seien außerdem Betäubungsmittel aufgefunden worden. Er musste daher vorübergehend festgenommen werden.

Die aktive Fanszene solidarisierte sich mit ihm und kam erst zu Beginn der zweiten Halbzeit ins Stadion. Gleichzeitig kam es offenbar zu Problemen am Einlass. Ein weiterer Hansa-Fan musste derweil die gesamte Spielzeit in polizeilichem Gewahrsam verbringen, nachdem er einen Polizeibeamten beledigt hatte und bei der anschließenden Sachbearbeitung mit zunehmender Aggressivität aufgefallen war.

Kiosk beraubt

Etwa 20 Minuten nach Spielbeginn sollen mehrere Fans derweil einen Kiosk im Stadion beschädigt haben und daraus Getränke sowie mehrere hundert Euro Bargeld entwendet haben. Es entstand offenbar ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Zur Unterbindung mussten die Einsatzkräfte unmittelbaren Zwang, vereinzelt auch in Form von Pfefferspray anwenden.

Die Ermittlungen zu diesem Sachverhalt wurden noch vor Ort durch die Kriminalpolizei übernommen und sollen in enger Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei in Rostock fortgeführt werden. Hierzu wird insbesondere auch das vorhandene Videomaterial ausgewertet, heißt es.

 
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