Hansa Rostock kassiert späten Ausgleich bei Jahn Regensburg

Der SSV Jahn Regensburg und der F.C. Hansa Rostock trennten sich am Sonntag zum Abschluss des 26. Spieltages 1:1. Vor 5.100 Zuschauern, darunter 1.000 aus Rostock, erwischte der Jahn zunächst den besseren Start und hätte bereits in der zweiten Minute in Führung gehen können, doch ein Schuss von Amachaibou ging knapp über das Tor. Insgesamt waren beide Teams in der Anfangsphase aber darauf bedacht, die Defensive zu sichern und den Gegner möglichst weit weg vom eigenen Tor zu halten. In der 23. Minute brachten die Hausherren den Ball zwar im Tor unter, doch Schiedsrichter Sören Storks pfiff bereits vorher ab, da er ein Foul von Kotzke an Leemans erkannte. Ein Foul stand auch nur drei Minuten später im Mittelpunkt: Nachdem Savran den Ball im Strafraum zu gespielt bekamt, wurde er von Jahn-Keeper Hendl gelegt. Der Unparteiische entschied auf Strafstoß für Hansa, es war der erste für die Kogge in der laufendenen Saison. Savran trat selbst an und verwandelte sicher zum 1:0. Die Regensburger zeigten sich unbeeindruckt vom Rückstand, kamen aber vor der Pause zu keinen weiteren gefährlichen Chancen.

Neunaber trifft zum Ausgleich

Im zweiten Durchgang waren es zunächst die Hausherren, die offensiver aus der Kabine kamen, doch insgesamt blieben die Versuche des Jahns zu harmlos. Hansa war darauf bedacht, in der Defensive sicher zu stehen, ohne ein großes Risiko eingehen zu müssen. So hatte der Jahn zwar mehr vom Spiel, konnte sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Erst ist in der Schlussviertelstunde erhöhten die Hausherren die Schlagzahl und kamen nun auch zu einigen nennenswerten Chancen, doch die Hintermannschaft der Rostocker hielt dagegen. Nicht aber in der 83. Minute, als der Schiedsrichter nach einem Handspiel von Fardi im Strafraum auf Elfmeter für den Jahn entschied. Mario Neunaber trat und verwandelte zum durchaus verdienten Ausgleich. Die Regensburger blieben am Drücker und versuchten die Gäste, bei denen nun nicht mehr viel zusammen lief, mit schnellen Kontern zu überraschen. Am Ende blieb es beim leistungsgerechten 1:1.

   
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