Zukunft von Ex-Drittligist Rot-Weiß Erfurt gesichert

Der FC Rot-Weiß Erfurt kann aufatmen. Die finanzielle Zukunft des ehemaligen Drittligisten (2008 – 2018) ist vorerst gesichert. 

Investor gefunden

Wie Insolvenzverwalter Volker Reinhardt am Montag mitteilte, wurde ein Investor gefunden und die erste Mannschaft in eine GmbH ausgegliedert wurde. Bei dem Investor handelt es sich um den früheren Bundesliga-Profi Franz Gerber und dessen Unternehmen FSG GmbH. "Der FC Rot-Weiß Erfurt ist nach wie vor ein toller Verein mit enormem Potenzial. Ich freue mich auf die Herausforderung", so Gerber. Wie viel Geld der 66-Jährige investiert hat, ist nicht bekannt.

Neustart in der Oberliga

Im Januar hatte RWE seine Mannschaft vom Spielbetrieb in der Regionalliga aus finanziellen Gründen zurückgezogen. Danach war lange Zeit unklar, ob der erhoffte Neustart in der Oberliga gelingen würde – nun herrscht Gewissheit. Bereits am 15. August steht bei Einheit Rudolstadt das erste Saisonspiel an. Reinhardt plant derweil, das Insolvenzverfahren bis zum 30. Juni 2021 abzuschließen. "Mein Ziel ist es auch weiterhin, den Verein über einen Insolvenzplan neu und zukunftsfähig aufzustellen. Am Montag wurde der Nachwuchsbereich freigegeben und unterliegt nun wieder der Eigenverantwortung des Vereins. 

   
  • Halleball

    Insolvent oder nicht?? Schau mal nach Kaiserslautern. Da geht es um ganz andere Summen

  • Lache03

    Schwachsinn hoch 3!Entweder insolvent oder nicht? Wer ist eigentlich Gerber?

  • oliver wagner

    Danke Herr Gerber, Sie retten einen Kultverein. Viel Glück.

    • DDRler

      Wo seit ihr denn Kult…….Kultvereine haben oder hatten Erfolge …..kann mich bei eueren Namen an keinen einzigen erinnern…..na gut irgendwann mal als Turbine….ach Moment ja da gab es mal eine knappe 1:3 Niederlage im Finale 1980….gegen wen wohl?????…Der grösste nationale Triumpf unter dem jetzigen Namen….jämmerlich….KULTVEREIN ……einfach lächerlich…

      • Keep it real

        Das einzig lächerliche ist Ihr Kommentar mit dem Versuch den Kultstatus abzusprechen. Aber da explizit das Endspiel 1980 angesprochen wird, ist mir auch bewusst welchen Verein Sie verfolgen und Ihren "Kultverein" nennen. Und genau deswegen sollten Sie den Ball ganz flach halten.

        In einem System das den Sport als politisches Werkzeug nutzte und in dem dank der VEB Carl Zeiss als Trägerbetrieb (ich hoffe bei diesem Begriff klingelt noch etwas "DDRler") auf finanzieller Ebene großer Einfluss auf die zentralen Entscheidungsorgane über Jahrzehnte genommen wurde, sodass man als einer der wenigen Schwerpunktclubs während der gesamten DDR Zeit benannt wurde.
        Zur Auffrischung Ihres Gedächtnisses, dies bedeutete, dass die besten DDR Oberligaspieler systematisch in den Schwerpunktclubs gebündelt werden sollten (in Hinsicht auf den internationalen Vergleich und damit politischer Außendarstellung). Dabei wurde sich gerade durch Ihren "Kultverein" gerne beim Nachbarn aus Erfurt bedient. Um eines dabei klarzustellen, den Spielern kann man keinen Vorwurf machen, da diese während dieser Zeit nicht nur mehr finanzielle und sachliche Zuwendungen bei Schwerpunktclubs durch die Trägerbetriebe sondern auch gesellschaftlich mehr Freiheiten eingeräumt bekamen.

        Die beiden von Ihnen bereits erwähnten Meisterjahre 1954 & 1955 als Turbine (nebenbei erwähnt der erste Meister der DDR welcher seinen Titel im Folgejahr verteidigen konnte) waren glücklicherweise noch wenige Jahre vor der Umstrukturierung des Sports inklusive der Bestimmung der bereits erwähnten Schwerpunktclubs, aber auch in dieser Zeit konnte man die Abneigung der politischen Führung gegen den Erfurter Fußball ausmachen, da z.B. Turbine als eigener Meister nicht zu den erstmals durchgeführten Europapokal der Landesmeister 1955/56 gemeldet wurde.

        Gerade in den 80er Jahren als der Einfluss des Trägerbetriebs Ihres “Kultvereins” zu schwinden begann und auch in Erfurt, sowie einiger anderer Städt auf Abwerbeversuche durch Ihren "Kultverein" reagiert werden konnte (wie z.B. im Fall Jürgen Heun) ließ sich auch ein Leistungsabfall bei Ihrem "Kultverein" feststellen, plötzlich ging es nicht mehr wie gewohnt als Schwerpunktclub für Ihren "Kultverein" um die Meisterschaft bzw. die ersten 3 Plätze sondern man fand sich das ein ums andere Mal im Mittelfeld der DDR Oberliga wieder.

        In der Zeit nach der Wende waren die “Erfolge” für Rot Weiß und Ihren "Kultverein", abgesehen von den jeweiligen Landespokalsiegen, einige wenige Jahre in der 2. Bundesliga. Ansonsten ist Ihr “Kultverein” in einem Fahrstuhl zwischen den Ligen 2-4 gelandet, wobei dieser Fahrstuhl in den seltensten Fällen in der höchsten Etage davon hielt. In welche Richtung er sich momentan bewegt und das trotz großer, jahrelanger, belgischer, finanzieller Unterstützung wissen Sie selbst am besten. Rot Weiß hingegen war konstant, bis zur Eröffnung des noch immer laufenden Insolvenzverfahren, jederzeit mindestens in einer der 3 höchsten Ligen in Deutschland.

        Auch wenn es diese nun aktuelle Lösung nicht gegeben hätte, man von ganz unten wieder neu beginnen müsste und es realistisch gesehen auch einige Jahre gedauert hätte, so wäre der Erfurter Fußball dennoch wieder zurück gekommen. Denn weder ein vergangenes politisches System, die aktuellen Verbände oder auch zu einem bestimmten Teil die eigene Stadt (die sich gerne in guten Zeiten mit dem Verein schmückt, aber genauso schnell in schlechten Zeiten vom selbigen nichts wissen will), welche immer wieder Steine in den Weg gelegt haben, konnten dies bisher verhindern. Auch wenn Sie dies eventuell nicht hören oder auch wahr haben wollen, es gibt immer noch genug Fans/Unterstützer/Wohlgesinnte in und um den Verein.

        Den Vereinsgremien von Rot Weiß kann man nur mit auf den Weg geben, die Grabenkämpfe und die Selbstdarstellung von einigen Personen aus den letzten Jahren/Jahrzehnten zu beenden und beginnen auf einer soliden Basis zu arbeiten, um auch nach außen hin wieder ein größeres Vertrauen zu schaffen.

        Und ja, auch wenn die Brötchen die in absehbarer Zeit gebacken werden, um einiges kleiner wie bisher ausfallen, handelt es sich auf Grund der dennoch vorhandenen Erfolge, trotz aller historischen und aktuellen Widrigkeiten, um einen KULTVEREIN!!!

  • Halleball

    Alles Gute Rot Weiß

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