Zimmermann hofft gegen Osnabrück auf die Heimstärke

Während der FC Carl Zeiss Jena in der Auswärtstabelle Letzter ist, läuft es in den Heimspielen deutlich besser. Vier Siege und drei Unentschieden aus acht Spielen, die einzige Niederlage datiert von Ende Juli – es sind Zeichen einer Heimstärke, auf die Jenas Trainer Mark Zimmermann auch vor dem Duell mit dem VfL Osnabrück am Samstag baut. Oder bauen muss.

Abhängig von der Heimstärke

Seit fast vier Monaten ist der FCC zu Hause ungeschlagen, genauer: seit dem 0:2 gegen Fortuna Köln am 3. Spieltag. Eine beeindruckende Serie, die ganz erheblich dazu beiträgt, dass Jena mit 19 Punkten im unteren Mittelfeld der Tabelle steht und fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz hat. Nicht auszudenken, vor welche Probleme es Trainer Mark Zimmermann stellen würde, wenn sein Team diese Stärke einbüßen würde.

Somit ist die Heimstärke paradoxerweise Fluch und Segen zugleich, wie auch Zimmermann weiß. "Ich bin froh, dass wir gewonnen haben, da wir derzeit auf unsere Heimspiele fixiert sind. Denn auswärts bekommen wir das aktuell einfach nicht hin", sagte er nach dem 2:1-Erfolg gegen Werder Bremen II am letzten Wochenende. Und der fand, wie sollte es anders sein, zu Hause statt.

Das Ziel: 20-Punkte-Marke erreichen

Da trifft es sich aus Jenaer Perspektive umso besser, dass am Samstag gegen den VfL Osnabrück direkt das nächste Heimspiel ansteht. Und zwar unter richtig guten Voraussetzungen, wenn man auf die Statistik vertrauen mag. Denn die führt Osnabrück in der Auswärtstabelle der Liga auf dem vorletzten Rang, direkt vor Jena – ein Erfolg für Carl Zeiss wäre nur folgerichtig. Allerdings sind solche Gleichungen nur Spielereien, zumal Osnabrück in den letzten Wochen immer besser wurde. Aus den letzten drei Liga-Spielen holt der VfL immerhin sechs Punkte.

In der Spielvorbereitung von Jenas Coach Zimmermann wird das nur eine untergeordnete Rolle spielen. Ihn dürfte eher die personelle Situation beschäftigen. Denn neben den ohnehin Verletzten Justin Schau (Muskelverletzung) und Maximilian Schlegel (Muskelfaserriss) drohen auch Niclas Erlbeck (Adduktorenprobleme) und Guillaume Cros (Infekt) auszufallen. Es wäre ein herber Schlag für Zimmermann, der auf der Vereinshomepage sagte, er wolle "am Samstag die 20-Punkte-Marke erreichen."

 
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