Zeitz über den FCK: "Vorne machen sie aus Scheiße Gold"

Fünf Tage noch, dann steigt auf dem Betzenberg das mit Spannung erwartete Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Saarbrücken. Aufgrund der Tabellensituation geht der FCK als Favorit in das Duell, doch auch die Saarländer rechnen sich etwas aus. Kapitän Manuel Zeitz zeigt sich kämpferisch – und hat eine klare Meinung zur Spielweise der Roten Teufel.

"Werden zu negativ gesehen"

Er dürfte aus FCS-Sicht noch immer schmerzen, der Blick zurück auf den 6. November 2021 – dem Tag des Hinspiels. Mit 0:2 mussten sich die Saarländer im eigenen Stadion gegen die Roten Teufel geschlagen geben und damit einen herben Rückschlag im Kampf um den Aufstieg hinnehmen. Folgt am Sonntag nun die Revanche? Eine erneute Niederlage dürfen sich die Saarbrücker nach zuletzt zwei Unentschieden jedenfalls nicht erlauben – dann dürfte der Traum von der 2. Liga ausgeträumt sein.

Schon jetzt fehlen dem FCS sieben Punkte zum Relegationsplatz – bei nur noch fünf Spielen. Dennoch findet Kapitän Manuel Zeitz, dass der FCS "zu schlecht" wegkomme und die ganze Saison "zu negativ" gesehen werde, wie er in der "Bild" sagt: "Für das zweite Jahr in der 3. Liga und unter den Voraussetzungen haben wir eine richtig gute Runde gespielt."

"Die spielen keinen Super-Fußball"

Mit dem Aufstieg könnte diese gekrönt werden. "Wir werden versuchen, alle restlichen Spiele zu gewinnen", gibt Zeitz die Richtung vor, warnt aber vor zu hohen Erwartungen: "Wir haben immer betont, dass wir kein Spitzenteam sind." Im Gegensatz dazu stehe der FCK: "Wir sind nicht wie Lautern. Das ist was anderes. Die spielen keinen Super-Fußball, machen nichts Besonderes. Die stehen hinten, kriegen kein Tor. Und vorne machen sie aus Scheiße Gold. Das ist halt so. Das ist ihre Qualität, dass sie so was können."

Neun Punkte liegt Kaiserslautern derzeit vor dem FCS, bei einem Sieg der Roten Teufel am Sonntag könnten es zwölf Zähler sein – was für den 1. FC Saarbrücken bei dann nur noch vier Spielen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr einzuholen wäre. Doch Zeitz gibt sich kämpferisch: Zwar verfüge Lautern über eine "starke Mannschaft", habe aber auch Schwachstellen. "Wir wollen denen einen heißen Kampf bieten." 5.000 Fans werden den FCS am Sonntag auf den Betzenberg begleiten, der mit fast 47.000 Zuschauern bereits ausverkauft ist.

   
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