Offiziell: Milan Sasic tritt als Trainer des 1. FC Saarbrücken zurück

Zuletzt hatte sich bereits angedeutet, nun ist es  perfekt. Milan Sasic ist mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Cheftrainer des 1. FC Saarbrücken zurückgetreten. "Milan Sasic ist mit der Bitte um sofortige Auflösung seines Vertrages an mich herangetreten. Dieser Bitte habe ich entsprochen“, so Präsident Hartmut Ostermann. Ab dem heutigen Dienstag übernimmt der bisheriger Co-Trainer Fuat Kilic die Trainingsleitung. Damit bestätigte der Verein eine Meldung der "Saarbrücker Zeitung". Milan Sasic trat das Amt des Coaches erst im September des vergangenen Jahres an und sollte die Saarländer zum sicheren Klassenerhalt führen. Um dieses Ziel zu erreichen, verpflichtete Sasic in der Winterpause gleich zehn neue Spieler und ging mit einer vollkommen veränderten Mannschaft in die weitere Saison. Bisher jedoch ohne Erfolg: In allen drei Partien des Jahres 2014 musste sich der FCS geschlagen geben. Jahresübergreifend verlor Saarbrücken gar fünf Spiele in Serie.

Nur drei Siege in 15 Partien

Bereits nach der 1:3-Auftaktpleite gegen die SV Elversberg stand Sasic stark in der Kritik, erhielt aber eine neue Chance. Ostermann begründet die Entscheidung damals so: "Wir sollten uns nicht in hektische Aktivitäten verstricken." Er sei sich sicher, dass “Milan Sasic das wieder hinbekommt". In den darauffolgenden Partien setzte es jedoch Pleiten gegen Stuttgart II (0:1) und am vergangenen Wochenende auch gegen Osnabrück (1:4). Kritiker warfen Sasic ein veraltetes Trainingskonzept vor, mit dem er vor allem junge Spieler nicht mehr erreiche. Der FCS gewann von den 15 Drittliga-Partien, in denen Sasic an der Seitenlinie stand, nur drei – auf der anderen Seite gingen gleich sieben Spiele verloren. Mit nur 19 Zählern nach 21 Partien stehen die Saarländer auf dem letzten Tabellenplatz. Bis zu rettenden Ufer sind es bereits neun Punkte. Das Projekt Klassenerhalt ist bei nur noch 14 ausstehenden Spielen somit stark gefährdet. Wer nun die Nachfolge des Kroaten antritt, ist noch offen.

FOTO: Dieter Schmoll

   
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