Würzburg schnappt sich Ex-FCK-Stürmer Marvin Pourié

Unmittelbar vor dem Saisonauftakt haben die Würzburger Kickers nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und sich die Dienste von Stürmer Marvin Pourié gesichert. Der 30-Jährige, der in der vergangenen Saison für den 1. FC Kaiserslautern auflief, kommt ablösefrei vom Zweitligisten Karlsruher SC. Zur Vertragslänge machte der FWK keine Angaben.

Torschützenkönig 2018/19

Mit zehn Toren in 33 Spielen war Pourié in der zurückliegenden Spielzeit der Top-Torjäger beim FCK, dennoch wurde er nach Ablauf des Leihgeschäfts nicht fest verpflichtet, weil für Trainer Marco Antwerpen das Gesamtpaket nicht stimmte. Und da der 30-Jährige auch beim KSC keine Zukunft hatte, konnten nun die Würzburger Kickers zuschlagen und den Angreifer trotz eines laufenden Vertrages ablösefrei verpflichten.

"Marvin hat in den vergangenen Jahren seine individuelle Klasse und seinen Torriecher nachhaltig unter Beweis gestellt", weiß Kickers-Sportvorstand Sebastian Schuppan. In insgesamt 101 Drittliga-Spielen für Karlsruhe, Braunschwieg und Kaiserslautern erzielte Pourié 39 Tore und verbuchte 14 Vorlagen. Allein in der Saison 2018/19 netzte er 22 Mal ein, schoss Karlsruhe damit zum Aufstieg und sicherte sich die Torjägerkanone. Auch mit Braunschweig stieg der Stürmer ein Jahr später in die 2. Bundesliga auf – gelingt mit Würzburg nun der dritte Streich? Schuppan ist von den Qualitäten des Angreifers vollends überzeugt: "Er ist (…) körperlich robust und bringt reichlich Erfahrung mit. Wir sind sehr froh, dass er sich für unsere Kickers entschieden hat."

"Weiß, wo die Kiste steht"

Auch Zweitliga-Erfahrung (34 Partien) steht in Pouriés Vita, hinzukommen 134 Spiele in der 1. Liga Dänemarks (52 Scorerpunkte). In Belgien (fünf Spiele) und Russland (elf Einsätze) spielte Pourie ebenfalls in der ersten Liga, für den FC Kopenhagen lief er sogar zweimal in der Champions League auf. "Mit Marvin bekommen wir einen erfahrenen Stürmer, der bereits bewiesen hat, dass er weiß, wo die Kiste steht", sagt Trainer Torsten Ziegner. "Sein Torinstinkt, aber auch seine Persönlichkeit werden uns gut tun."

Pourié blickt seiner neuen Aufgabe mit Vorfreude entgegen: "Es wird eine aufregende und schwere Saison. Ich möchte der Mannschaft mit meiner Erfahrung und meiner Qualität helfen und mit Toren zu einer erfolgreichen Saison beitragen." Bei den Mainfranken – Pouriés viertem Verein seit 2019 – ist der Stürmer der neunte externe Neuzugang. Zum Wiedersehen mit dem FCK kommt es Ende Oktober.

   
  • Günther1987

    Guter Fang für Würzburg

    • DM von 1907

      Sehe ich nicht so. Eher ein Problembär, der zudem in die Jahre gekommen ist. Seine beste Zeit hatte er bis zur Saison 2018/19 in Karlsruhe.

      • Günther1987

        Der in jeder Saison für 10 Tore plus X gut ist, an dem sich Spieler hochziehen können. Der Verantwortung übernimmt und der nicht zu allem Ja und Armen sagt.
        Es gibt immer Spieler und Trainer die nicht miteinander können, Pourie hatte das mit Antwerpen, und trotzdem hat er genetzt egal on in Braunschweig oder bei FCK

      • Nikita

        Tatsächlich waren die zehn Tore letzte Saison aber sein zweitbestes Ergebnis. Jede Saison für 10+X Tore gut zu sein ist da etwas theoretisch.

      • Nikita

        Theoretisch ist er für 10+X Tore gut, tatsächlich hat er das aber erst dreimal in seiner Karriere geschafft und ist sonst immer unter der 10-Tore-Marke geblieben.

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