Würzburg will unter neuem Flutlicht in Jena siegen

Am Dienstagabend (19 Uhr) ist es soweit: Das neue Stadionflutlicht in Jena eingeweiht. Die Würzburger Kickers um Trainer Michael Schiele wollen nicht die erste Mannschaft sein, die unter der neuen Beleuchtung im Ernst-Abbe-Sportfeld verliert.

"Wir holen uns keine Alibis"

Die Würzburger Kickers haben am vergangenen Spieltag in Aalen Moral bewiesen: Die Unterfranken verwandelten einen 0:2-Rückstand beim VfR noch in ein 2:2. Die Partie des kommenden Gegners Carl Zeiss Jena (in Meppen) hingegen musste aufgrund des unbespielbaren Platzes abgesagt werden. Damit hatten die Thüringer insgesamt drei Tage mehr Regenerationszeit. "Das ist schon ein leichter Vorteil, aber wir holen uns da keine Alibis“, versicherte FWK-Cheftrainer Michael Schiele bei "Kickers TV".

Auswärts sah es für die Würzburger zuletzt alles andere als rosig aus – von den letzten drei Partien auf fremdem Platz gingen zwei verloren. Immerhin konnte man aber mit einem 0:0 beim Aufstiegsaspiranten SC Paderborn in der letzten Auswärtspartie ein kleines Ausrufezeichen setzen. "Wichtig ist, dass wir unser Spiel dann auch wieder auswärts durchdrücken wollen und dass Jena sich nach uns richten soll“, sagte Schiele.

"Müssen voll gewappnet sein"

Doch dass das alles andere als einfach hinzubekommen sein wird, ist klar – der FC Carl-Zeiss gehört mit nur einem verloren Spiel vor eigenem Publikum zweifelsohne zu den stärksten Heimteams der Dritten Liga. "Da müssen wir voll gewappnet sein, dass wir mit Punkten auch wieder nach Hause kommen – aber das sind wir“, gab sich Michael Schiele kämpferisch. Der Kickers-Coach lobte aber auch die Stimmung im Jenaer Ernst-Abbe-Sportfeld: Dort herrsche gute Atmosphäre, es seien immer viele Emotionen im Spiel und es kämen viele Zuschauer.

Personell kann der Trainer des Neuntplatzierten aus den Vollen schöpfen. "Wir haben einen breiten Kader und schauen wir mal ob wir jetzt schon durchwechseln“, ließ Schiele wissen. Ob die Kickers hinten mit einer Dreier- oder einer Viererkette agieren werden und wer im Sturm auflaufen wird, verriet Schiele aber noch nicht.

Unter einem im wahrsten Sinne des Wortes besonderen Licht steht das Duell zwischen Jena und Würzburg außerdem – die Thüringer weihen am Dienstag ihr neues Flutlicht ein. "Es soll nachher nicht heißen, dass wir als erste Mannschaft da unter Flutlicht verloren haben – sondern eher andersrum“, scherzte Schiele.

   
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