Würzburg: Sechs weitere Spieler weg, auch Soriano geht wohl

Genau 29 Tage nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga nahmen die Würzburger Kickers am Montag das Training zur neuen Saison auf. Mit der Mannschaft, die in der letzten Saison noch gegen Hannover und Stuttgart spielte, hatte das Team von Trainer Stephan Schmitt aber kaum noch etwas zu tun. Zehn Spieler gingen bereits, sieben weitere werden folgen.

17 Abgänge

Unter den 20 Spielern, die Schmitt zum Trainingsauftakt bat, fanden sich mit Sebastian Neumann, Felix Müller, Emanuel Taffertshofer, Marco Königs und Franko Uzelac nur fünf Profis wieder, doch schon in der vergangenen Saison zum Kader zählten – alle anderen Spieler haben den FWK verlassen. Darunter auch Daniel Nagy, Junior Diaz, Anastasios Lagos, Ioannis Karsanidis, Valdet Rama und Dominik Brunnhübner, die bisher nicht als offizielle Abgänge geführt wurden, zum Trainingsauftakt am Montag aber nicht auf dem Platz standen. Gleiches gilt auch für Elia Soriano, der die Kickers trotz eines gültigen Arbeitspapieres für die 3. Liga wohl verlassen wird. Wie liga3-online.de bereits Ende Mai berichtete, steht der Angreifer im Fokus einiger Zweitligisten. Somit wird sich die Zahl der Abgänge wohl auf 17 erhöhen.

"Eine absolut gute Ausgangsposition"

Auf der anderen Seite stehen bisher zwölf Neuzugänge fest – abgeschlossen sind die Planungen damit aber noch lange nicht. "Wir sind in guten Gesprächen, vermelden aber erst dann Transfers, wenn sie auch unter Dach und Fach sind", ließ Trainer Stephan Schmitt am Montag durchblicken. Sportdirektor und Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer sieht unterdessen "eine absolut gute Ausgangsposition" und betont: "Wir sind jetzt keineswegs unter Druck, um ganz schnell noch weitere Spieler holen zu müssen." Für Schmitt gehe nun darum, "dass wir als echte Einheit zusammenwachsen und uns auch so von Beginn an präsent sind". Am Samstag steht dann das erste Testspiel auf dem Programm.

 
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