Wollitz setzt gegen Halle auf Selbstvertrauen

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Nach dem 2:1-Erfolg gegen den FSV Zwickau am Samstag steht für Energie Cottbus am Mittwoch bereits das nächste Ostduell an. Im Nachholspiel treffen die Lausitzer zuhause auf den Halleschen FC. Trainer Claus-Dieter Wollitz hofft darauf, dass seine Mannschaft den Rückenwind vom Wochenende mit in die Begegnung nehmen kann. 

Cottbus zu Hause noch ungeschlagen

Nach fünf Heimspielen ist der FC Energie Cottbus im Stadion der Freundschaft noch ohne Niederlage, geht es nach dem Trainer Claus-Dieter Wollitz, soll sich auch im Nachholspiel gegen den Halleschen FC am Mittwoch (19 Uhr) nichts daran ändern: "Wir haben ein Heimspiel und wir wollen unseren Heimnimbus bewahren", wird der 53-Jährige im Vorfeld der Partie auf der Website der Cottbuser zitiert und hofft auf einen positiven Effekt durch das 2:1 gegen Zwickau. "Ich erwarte, dass uns das Spiel vom Samstag mehr Selbstvertrauen gibt und wir mit Power ins Spiel gehen. Da setze ich drauf."

Dabei schreibt Wollitz dem Erfolg gegen Zwickau auch eine weitaus wichtigere Rolle zu als der Tatsache, dass seine Mannschaft eine um 24 Stunden längere Regenerationszeit als der Gegner hat. Er hält Halle für eine "physisch äußerst starke Mannschaft" und er glaubt weiterhin daran, dass in der Liga "an gewissen Tagen wirklich jeder jeden schlagen kann." Mit einem Sieg könnte sich der FCE aber erst einmal von den Abstiegsplätzen distanzieren und würde zudem an Halle vorbei bis auf Platz acht springen. Eine große Motivation für das Nachholspiel, bei dem Wollitz aber auf einige Spieler wird verzichten müssen.

Mamba und Gehrmann setzen mit Training aus

So befindet sich Daniel Stanese noch im Aufbautraining, während Jonas Zickert in Augsburg noch einmal am Knie untersucht wird. Probleme mit dem Knie hatte zuletzt auch Streli Mamba, er wird genauso wie Paul Gehrmann (Pferdekuss) zunächst einmal mit dem Training aussetzen und soll dann gegen Halle wieder zur Verfügung stehen. Positive Neuigkeiten gibt es mittlerweile auch bei Kevin Scheidhauer und Tim Kruse, die sich nach ihren Verletzungen aber erst einmal wieder an die Mannschaft herankämpfen müssen und daher wohl auch noch nicht gegen den Halleschen FC zurückkehren werden.

Insgesamt erwarte Wollitz mit Halle eine "sehr gute Mannschaft, die individuell nicht mehr so gut besetzt ist, wie in der vergangenen Saison." Dafür sei der Gegner aber inzwischen als Mannschaft besser und habe eine "sehr gute Einstellung" und eine "hohe Mentalität." Nachdem aber schon die Ostduelle gegen Hansa Rostock (3:0) und eben Zwickau gewonnen wurden, soll am Mittwoch möglichst der nächste Sieg folgen.

   

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