Wolf verliert ersten Tanz: 1:4 gegen Osnabrück

Uwe Wolf hat sich dein Debut als Wacker-Trainer bestimmt anders vorgestellt. Eine 1:4-Niederlage setzte es zuhause gegen den VfL Osnabrück. Einem optimalen Start für die Osnabrücker Gäste konnte der SV Wacker Burghausen zwar kurz trotzen. Insgesamt war die Defensivleistung aber zu schwach und so nahm der VfL die drei Punkte mit nach Osnabrück. Neu-Trainer Wolf veränderte seine Mannschaft im Vergleich zur Niederlage in Stuttgart auf drei Positionen. Der zuletzt von Donkov aussortierte Omodiagbe, Mokhtari und Kindsvater ersetzten Drum, Taffertshofer und Burkhardt. Sein Pendant Walpurgis tauschte im Vergleich zur Halle-Niederlage sogar viermal. Heuer Fernandes, Karikari, Nagy und Spann spielen stat Lehmann, Neumann, Wegner und Ornatelli.

Frühe Führung der Gäste

Bereits nach zwei Minuten gingen die Gäste in Führung. Grimaldi setzte mit einer flachen Hereingabe von der rechten Seite Spann ein. Dieser hatte keine Probleme zum 0:1 einzuschieben. Burghausen zeigte sich nicht geschockt. In der achten Spielminute verpasste Kulabas nach Flanke von Thee den Ausgleich. Burghausen war in der Folge um Kontrolle bemüht, ohne aber konkret zu werden. Osnabrück beschränkte sich in dieser Phase auf schnelle Konter. Einer endete in einem Strafstoß. Kindsvater foulte Grimaldi und Schiedsrichter Alt zeigte folgerichtig auf den Elfmeterpunkt. (19.) Feldhahn brachte seine Mannschaft mit 0:2 in Führung. Jetzt hatte der VfL die Partie im Griff, bis eine verpatzte Rückgabe von Feldhahn bei Burghausens Thee landete. Dieser lief allein auf Torwart Heuer Fernandes zu und bezwang diesen per Beinschuss zum 1:2-Anschlusstreffer (25.) Das Spiel war nun offener. SV Wacker Burghausen zeigte sich bemüht, ohne den letzten Zug zu zeigen. Im Gegenzug verpasste Spann eine erneute Hereingabe Grimaldis von der rechten Seite. (38.) Feldhahn suchte in Minute 41 vergebens einen Mitspieler im Strafraum. Kurz vor der Pause war es aber Wacker Burghausen die fast zum Ausgleich kamen. Bencik köpfte nach einer Ecke den Ball allerdings an die Latte (45.) – so ging das Spiel mit 1:2 in die Halbzeit.

Der doppelte Grimaldi

Beide Trainer veränderten ihre Mannschaften nach der Pause. Uwe Wolf brachte Burkhardt für Kapitän Marco Holz. Maik Walpurgis seinerseits Neumann für Karikari. Die erste knappe Viertelstunde des zweiten Spielabschnittes gehörte den Gastgebern. Burghausen zwang die „Lila-Weißen“ in die eigene Hälfte. Im Gegenzug hätte Osnabrück fast auf 1:3 erhöht: Spann lief von der linken Seite auf Loboué zu und sah den mitgelaufenen Grimaldi. Dessen Abschluss wurde allerdings von Kindsvater an den Pfosten gelenkt. (57.) und so blieb es zunächst bei der knappen Führung. Nur vier Minuten später war es dann aber soweit: Grimaldi verwandelte eine Kombination  über Feldhahn und Nagy zum 1:3. (61.) Osnabrück gewann an Sicherheit. Feldhahn hatte einen gefährlichen Schuss aus der zweiten Reihe nicht nutzen können (67.), die Gäste gaben das Spiel aber nicht mehr aus der Hand. Zwei Minuten vor Spielende erhöhte der starke Grimaldi sogar noch auf 1:4. (88.)

Burghausens Trainer Uwe Wolf war zwar mit der Defensivleistung nicht zufrieden, jedoch sah er Verbesserungen im Spiel nach vorne: „Wir haben viele Chancen kreirt, hatten einfach kein Glück.“ Osnbabrücks Trainer Walpurgis war froh nach vier Spielen in Folge ohne Sieg wieder dreifach punkten zu können: „Das Ergebnis sieht klar aus – das Spiel war aber ein hartes Stück Arbeit.“ Burghausen spielt kommenden Sonntag im Bayern-Derby gegen Unterhaching. Osnabrück empfängt Freitag den Aufsteiger RB Leipzig.

FOTO: Flohre Fotografie

   

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