Wörle vor Stuttgart II: "Sind in den Köpfen und Beinen sehr schnell"
Zum Auftakt in die Englische Woche bekommt es Preußen Münster mit der U21-Mannschaft des VfB Stuttgart zu tun. Cheftrainer Thomas Wörle schätzt die Nachwuchstalente sehr, aber auf die Reaktion im vergangenen Spiel soll nun die Konstanz bei den Adlerträgern folgen.
"War wichtig, sich sofort zurückzumelden"
Bei Viktoria Köln kassierte Münster ein 1:4, woraufhin die Adlerträger im Heimspiel gegen Havelse wieder siegreich vom Platz gingen. Sieben Punkte aus vier Spielen lassen sich sehen, aber für Cheftrainer Thomas Wörle geht es nun um stetige Entwicklung. "Nach dem Spiel in Köln ging es darum, eine Reaktion zu zeigen, und die haben wir gezeigt. Vor allem in Sachen Mentalität war das sehr, sehr gut", sagt der Fußballlehrer im Vereins-TV. "Man merkt das dann auch in der Trainingswoche. Es war wichtig, sich sofort zurückzumelden, weil das gibt dann einfach auch wieder Kraft für die kommenden Aufgaben."
Und die nächste Herausforderung heißt VfB Stuttgart II. Ein U21-Team, wie sie im Buche steht. "Es ist immer etwas anderes, gegen eine Zweitvertretung zu spielen, weil das ist meistens eine Mannschaft, die unheimlich talentiert ist, die schnell in den Köpfen ist, die schnell in den Beinen ist", so Wörle. "Gleichzeitig wissen wir auch, dass es auch noch ein Sonntagsspiel ist. Das heißt, dass wir eine weite Fahrt haben und unsere Fans auch." Unabhängig von der Anzahl der Zuschauer vor Ort, war sich der SCP-Coach sicher, werden genügend Fans ihre Energie an die Adlerträger weitergeben.
"Sehr schnell, kreativ und intensiv"
Taktik und Strategien einer U21-Mannschaft seien dabei nicht das Entscheidende, aber im Speziellen für Wörle durchaus interessant. "Sie spielen einen sehr schnellen, einen sehr kreativen Fußball. Darüber hinaus ist es traditionell so, dass diese jungen Kerle natürliche eine sehr hohe Intensität fahren können. Von daher ist die Gesamtaufgabe in allen Spielphasen echt anspruchsvoll", fand der SCP-Coach, der seine Mannschaft für den Auftritt aber gewappnet sah: "Wir haben einiges dagegen zu halten, und das versuchen wir natürlich auch zu entwickeln."
Ein weiteres Erfolgserlebnis direkt zum Start in die Englische Woche wäre daher wohl förderlich. "Es geht wirklich Schlag auf Schlag weiter, und da ist schon das erste Spiel sehr, sehr wichtig, weil du dann schon etwas mitnehmen kannst, wenn es positiv läuft", schätzte Wörle die Ausgangslage, dass sich im weiteren Verlaufe der Woche bei ausbleibenden Ergebnissen etwas Druck anstauen könnte. "Von daher gilt der volle Fokus auf dieses Spiel und auf das Thema Mentalität, also an unsere Leistungsgrenze zu kommen, mit einer höheren Konstanz als bis hierhin. Das ist das Ziel, dass wir das Spiel für Spiel abrufen können", stärkte der SCP-Coach die Adlerträger. Angefangen mit der Partie gegen Stuttgart II.
Sechs Ausfälle, zwei Wackelkandidaten
Nicht dabei sein werden Niko Koulis, Oscar Vilhelmsson (Muskelbeschwerden), Simon Scherder, Malik Batmaz (beide nach Kreuzbandriss), Luca Bolay (Innenbandriss) sowie Marvin Schulz (Innenbandanriss), zudem sind die Einsätze von Joshua Mees (nach Adduktorenzerrung) und Montell Ndikom (nach Erkrankung) noch fraglich.