"Wir werden den Gegner nicht unterschätzen"

Nach zuletzt vier Punkten aus den letzten beiden Begegnungen in Oberhausen und zuhause gegen den SV Sandhausen und der unfreiwilligen „Papst-Zwangspause“, die auch vor dem „Paradies“ nicht halt machte, steht für unseren FC Carl Zeiss Jena am Freitag (Anstoß 18.30 Uhr auf Platz 11 des Bremer Weserstadions) eine eminent wichtige Begegnung gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn SV Werder Bremen II auf dem Plan.

"Haben die Pause optimal genutzt"

Jenas Trainer Heiko Weber machte keinen Hehl daraus, dass das auf Grund des Papstbesuches für unseren FCC spielfreie Wochenende „zur Unzeit“ kam und nach drei Spielen binnen 6 Tage alles andere als hilfreich für das Finden des Rhythmus’ war. Gleichzeitig eröffnete es aber die Möglichkeit, intensiv zu trainieren und Dinge einzustudieren. Darüber hinaus konnte die Zwangspause genutzt werden, um die eine oder andere Blessur – so zum Beispiel bei Nils Miatke – auszukurieren. Miatke: „Natürlich hätten wir nach den vier Punkten aus den letzten beiden Spielen gern sehr schnell daran anknüpfen und schnell wieder spielen wollen. Auf der anderen Seite haben wir nun eben die Pause genutzt, um nach der englischen Woche mit drei Spielen Kraft zu sammeln. Insofern sind wir topfit, bestens vorbereitet und freuen uns, dass es nun endlich wieder um Ligapunkte geht.“
Jovanovic und Schmidt sind gesperrt
Auch wenn die Vorfreude auf den sich nun auch endlich wieder für unseren FCC rollenden Ball im Paradies überwiegt, so ist bei Heiko Weber der Ärger über das Strafmaß von vier Spielen Sperre für Velimir Jovanovic nach dessen Roter Karte im Sandhausen-Spiel noch nicht gänzlich verflogen. „Das Strafmaß ist überhart und für mich nicht nachvollziehbar, da die Aktion Jovanovics eindeutig dem Ball galt. Aber es ist, wie es ist und nun nicht mehr zu ändern.“ Akzeptieren muss Jena auch den Ausfall von Ralf Schmidt, der im Spiel gegen den SV Sandhausen die fünfte Gelbe Karte sah und somit pausieren muss.
Wir sind nicht in der Situation, die Gegner zu unterschätzen"
Auch wenn Heiko Weber auf der Pressekonferenz am Mittwoch nicht alles verraten wollte, so ließ er immerhin durchblicken, in jedem Falle mit zwei Sturmspitzen auflaufen zu wollen. Den Platz von Velimir Jovanovic in der Startelf wird wohl Shlomi Edri einnehmen. Ebenfalls mit nach Bremen fahren wird René Eckardt, der allerdings wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen wird.
Angesprochen auf den Gegner und die Bedeutung des Spiels am Freitag wurde Weber deutlich: „Wir sind nicht in der Situation, irgendeinen Gegner zu unterschätzen. So wie wir einen Nils Miatke in der Mannschaft haben, spielt Werder mit 20 Miatkes. Es ist keine Neuigkeit, dass die zweiten Mannschaften der Bundesligisten hervorragend ausgebildete Spieler in ihren Reihen haben. Wir müssen dagegen halten und männlich auftreten und spielen. Dort wird uns nichts geschenkt. Das Spiel ist eminent wichtig für uns.“

Übrigens: Der FCC hat noch nie gegen den SV Werder Bremen II verloren. Bisher stehen für Jena auf des Gegners Platz zwei Unentschieden und zwei Siege zu Buche. Die treuen und leidensfähigen Jenaer Fans hätten sicher nichts gegen eine Fortführung auch dieser Serie.

Pressemitteilung Carl Zeiss Jena

   

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