Wiesbaden holt Michel Niemeyer aus Magdeburg  

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Am Sonntag wurde Michel Niemeyer beim 1. FC Magdeburg verabschiedet, nun steht mit dem SV Wehen Wiesbaden der neue Verein des 23-Jährigen fest. Beim SVWW unterschrieb Niemeyer einen Vertrag bis 2021.

"Herausragende Mentalität"

Diesen Freitag und nächsten Dienstag kämpft der SV Wehen Wiesbaden in der Relegation gegen den FC Ingolstadt um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Unabhängig vom Ausgang dieser Partien zieht es Michel Niemeyer nun in die hessische Landeshauptstadt. "Mit Michel bekommen wir einen gestandenen Zweit- und Drittligaspieler, der in der Magdeburger Aufstiegssaison entscheidend zu diesem beigetragen hat", erklärt SVWW-Sportdirektor Christian Hock. "Er bringt eine herausragende Mentalität und viel Qualität für die linke Seite mit."

87 Mal kam Niemeyer zwischen 2015 und 2019 für den 1. FC Magdeburg zum Einsatz, darunter in 58 Drittliga-Spielen, in denen er neun Tore erzielte und acht weitere vorbereitete. In der abgelaufenen Saison in der 2. Bundesliga stand er in 23 Partien auf dem Platz und gehörte 15 Mal zur Startelf.

Schon länger im Visier

Laut Cheftrainer Rüdiger Rehm hatte Wiesbaden den Außenbahnspieler "schon länger" im Auge. "Er ist ein entwicklungsfähiger Spieler, der Zug nach vorne hat, dadurch Torgefahr durch Flanken als auch selbst durch Abschlüsse produziert und ebenso ein gutes Defensivverhalten mitbringt", weiß der SVWW-Coach. "Zudem ist er auf der linken Seite flexibel einsetzbar."

Niemeyer blickt der neuen Aufgabe bereits mit Vorfreude entgegen: "Die Verantwortlichen haben mir das Gefühl gegeben, absolut gewollt zu sein. Wenn man einen Blick auf den Verein gerade in den vergangenen beiden Jahren wirft, sieht man die sehr positive Entwicklung, zu der ich beitragen will." Beim SVWW ist der 23-Jährige nach Paterson Chato (Sportfreunde Lotte) der zweite Neuzugang für die kommende Saison. In welcher Liga Wiesbaden dann spielt, entscheidet sich am Dienstag in einer Woche.

   
  • Sterneneisen

    Für die 3. Liga ein klasse Spieler, für die 2. Liga hat es bisher nicht gereicht. Vielleicht funktioniert er in einer Mannschaft besser, wenn sie nicht so defensiv orientiert ist wie Magdeburg.

liga3-online.de