Wie reagiert Magdeburg auf die Verletzung von Schiller?

FCM-Verteidiger Felix Schiller hat sich eine Hüftprellung zugezogen und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Zudem scheint der Verein für Routinier Gerrit Müller keine Verwendung mehr zu haben. Für Magdeburg zwei Gründe noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden? 

"Es wird nichts mehr passieren"

Es passierte bereits in der zweiten Minute, als Schiller am Samstag im Spiel gegen Bremen II mit dem Torpfosten kollidierte. Die Diagnose: Hüftprellung. Der 27-Jährige, der wegen einer Sperre bislang nur ein Saisonspiel verpasste, wird wohl drei Wochen ausfallen. Bislang war Schiller im Team von Trainer Jens Härtel als Innenverteidiger gesetzt. Allerdings hatte der gebürtige Berliner auch immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. In der vergangenen Saison verpasste der Abwehrmann 15 Spiele, hauptsächlich aufgrund von Rückenproblemen. In der Spielzeit 2015/16 stand Schiller wegen einem Achillessehnenanriss nur in sechs Partien auf dem Platz. Magdeburgs Sportchef Mario Kallnik schließt aber aus, dass der FCM wegen der Verletzung noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv wird. "Zum jetzigen Zeitpunkt können wir das ausschließen. Es wird nichts mehr passieren", so der 42-Jährige gegenüber der "Bild".

Schäfer könnte in den Kader rücken

Für den Schiller könnte Steffen Schäfer wieder in den Kader rücken. Der 23-Jährige kam Anfang Juli vom FSV Frankfurt an die Elbe und wurde nach dem verlorenen Saisonauftakt gegen Sonnenhof Großaspach nicht mehr berücksichtigt. Eine Alternative für Startformation könnte Richard Weil sein, der in dieser Saison meist auf der Bank saß. Eine andere Personalie ist Gerrit Müller. Der 33-Jährige stand nur am zweiten Spieltag gegen Erfurt für zehn Minuten auf dem Platz. Ansonsten pendelt der Routinier (Vertrag bis 2018) zwischen Bank und Tribüne. Bereits in der vergangenen Saison kam Müller lediglich zu neun Einsätzen. Sollte Magdeburg bis Donnerstag nicht mehr  auf dem Transfermarkt aktiv werden, dürfte sich an dieser Situation auch nichts ändern.

   
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