Wie der Spielplan für die 3. Liga entsteht

Während die 36 Erst- und Zweitligisten den Spielplan für die neue Saison bereits vorliegen haben, müssen sich die 20 Drittliga-Vereine noch knapp eine Woche gedulden. Spätestens am Freitag, den 8. Juli soll der Rahmenkalender aber veröffentlicht werden. Doch wie ensteht der Spielplan für die 3. Liga überhaupt? liga3-online.de klärt auf.

Sicherheitsaspekt spielt eine große Rolle

Schon Ende Mai, als das Teilnehmerfeld für die anstehende Drittliga-Saison endgültig komplett war, begannen beim DFB die Planungen für den neuen Spielplan. Hierzu wurden zunächst diversere Informationen von den Vereinen, den Sicherheitsbehörden, der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze und den TV-Sendern eingeholt. Die Vorgaben und auch die Wünsche, die sich aus dieser Informationsrunde ergeben, sollen so weit wie möglich berücksichtigt werden. Der Sicherheitsaspekt spielt dabei nicht nur hinsichtlich der Abstimmung mit den Erst- und Zweitliga-Plänen eine Rolle, er ist auch ein Argument bei den zahlreichen Derbys, die in der Dritten Liga anstehen. In die Überlegungen mit einbezogen werden auch die Reisewege der Fans. So sollen sich rivalisierende Fangruppen möglichst nicht unterwegs begegnen. Parallelveranstaltungen an den Spielorten und die gemeinsame Nutzung von Stadien haben ebenso einen Einfluss auf die Spielplanung wie Feiertage und die Spieltermine internationaler Veranstaltungen.

Wünsche der TV-Sender sollen berücksichtigt werden

Ein weiterer Aspekt sind die Wünsche des Fernsehens. Grundsätzlich ist die ARD-Sportschau daran interessiert, dass am Regelspieltag – Samstag um 14 Uhr – attraktive Begegnungen auf dem Programm stehen, weil das die Einschaltquoten in die Höhe treibt. Damit zudem möglichst viele Spiele live übertragen werden können, stimmt sich der DFB auch mit den dritten Programmen ab. Wenn ein Topspiel beispielsweise an einem Freitagabend stattfinden soll, kann die Anstoßzeit auf Wunsch eines TV-Senders von 19 auf 20:30 Uhr verschoben werden, um eine Live-Übertragung zu ermöglichen.

Zeitgenaue Ansetzungen folgen schrittweise

In Abstimmung mit allen Beteiligten und unter Berücksichtigung aller Wünsche und Vorgaben erstellt Spielleiter Hans-Bernd Hemmler dann einen Spielplan, der zwar die einzelnen Partien und die dazugehörigen Wochenenden, aber noch keine exakten Termine enthält. Die einzelnen Spieltage und die genauen Anstoßzeiten werden dann in regelmäßigen Abständen für jeweils vier bis sechs Spieltage festgelegt. Hauptgrund dafür, dass die exakten Ansetzungen erst während der Saison gemacht werden, sind die internationalen Wettbewerbe. Sicher ist aber bereits: Für Freitag, den 29. Juli ist ein attraktives Eröffnungsspiel geplant.

 

Mitarbeit: Kai Martin 

 
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