Westfalenpokal: Arminia eine Runde weiter

Im Viertelfinale des Westfalenpokals traf Zweitligaabsteiger Arminia Bielefeld vor etwa 2.300 Zuschauern im Wiedenbrücker Jahnstadion auf den Regionalligisten Wiedenbrück 2000. Knapp 1.000 Bielefelder Fans waren mitgereist. Trainer Stefan Krämer musste einzig auf Tim Jerat, Christopher Kullmann und Felix Burmeister verzichten zudem bekam Torhüter Nummer zwei Patrick Platins seine Chance gegen den neunten der Regionalliga West.

Krämer: "Ich bin ein Freund von Pokalspielen"

Vor der Partie freute sich Bielefelds Coach auf die Partie: "Ich bin ein Freund von Pokalspielen und will immer eine Entscheidung. Wir fahren nach Wiedenbrück, um zu gewinnen und wollen daran von Beginn an keinerlei Zweifel aufkommen lassen", wurde er auf der Vereinshomepage zitiert. Um die Bedeutung der Partie war sich Stefan Krämer bewusst: "Sie sollen nicht an ein mögliches Scheitern denken, sondern sich der Möglichkeiten bewusst werden, die ein Weiterkommen mit sich bringt." Schon ein Finaleinzug beim Westfalenpokal würde die Teilnahme am DFB-Pokal für die Blauen heißen.

Frühes Eigentor bringt Arminia in Front

Das K.O.-Spiel hätte für die Gäste nicht besser anfangen können, denn schon nach fünf Minuten zappelte der Ball im Netz. Nach einer Flanke von Alexander Krük kann auch der Wiedenbrücker Torwart Sebastian Lange den Treffer nicht mehr verhindern. Nach 25 Minuten erhöhte Eric Agyemang auf 2:0 und stellte die Weichen für den Erfolg. Bis zur Pause drängte die Arminia auf den nächsten Treffer, die Angriffsversuche fanden aber nicht den Weg in das Tor. Vor der Pause musste Torwart Patrick Platins verletzungsbedingt ausgewechselt werden für ihn kam Stammkeeper Stefan Ortega Moreno in die Partie. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts ereignete sich ein offener Schlagtausch. In der 63. Minute verwandelte Fabian Klos einen fragwürdigen Elfmeter zum 3:0. Nach der Vorentscheidung taten die Gäste nicht mehr als sie mussten und brachten den Sieg nach Hause. In der nächsten Runde treffen die Bielefelder auf die Westfalenligisten FC Eintracht Rheine oder FC Bad Oeynhausen.

FOTO: Marvin Wellhausen

   
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