Westfalen-Derby wohl am 12. November

Es ein Hin und ein Her. Das Derby zwischen dem SC Preußen Münster und Arminia Bielefeld hat immer noch keinen festen Termin. Derzeit steht zwar der 8. Oktober auf dem Spielplan, doch dieser Termin scheint allerdings sehr unwahrscheinlich zu werden, da an diesem Tag zeitgleich der „LVM-Meister-Cup“ ausgetragen wird, einem hochkarätigen Volleyball-Turnier des USC Münster, nebenan in der Sporthalle Berg Fidel. Da sich die Sporthalle auf demselben Grundstück wie das Preußenstadion befindet, dürfen aus Sicherheitsgründen nicht zwei Großveranstaltungen zur selben Zeit ausgetragen werden.

Entscheidung schon diese Woche?

DFB und Preußen Münster beraten daher seit einigen Tagen über eine erneute Umlegung des Derbys. Noch in dieser Woche will man offenbar den 12. November – ein spielfreies Wochenende – als Termin bekannt geben. Die Idee, das Spiel gegen Arminia gegen eine nicht so brisante Partie, wie beispielsweise gegen Regensburg oder Burghausen, zu tauschen, ist derweil vom Tisch. Anfangs war geplant, das brisante Spiel am nun kommenden Samstag stattfinden zu lassen. Doch der Papst machte dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) einen Strich durch die Rechnung. Denn für den Papstbesuch in Deutschland werden Ende September rund 4.500 Beamten benötigt. Darunter auch etliche, die das Derby absichern sollte.

Papstbesuch würfelt Spielplan durcheinander

Die Partie zwischen Münster und Bielefeld ist dabei nicht die einzige Partie, die aufgrund des Papstbesuches verschoben werden musste. Die ursprünglich für den 27. September angesetzten Partien zwischen dem SV Sandhausen und dem FC Rot-Weiß Erfurt, FC Carl Zeiss Jena und SV Babelsberg 03 sowie dem 1. FC Heidenheim und SV Darmstadt 98 finden nun erst am 8. Oktober statt. Zunächst sollten diese drei Duelle wie die sieben anderen des 11. Spieltages am 24. September ausgetragen werden. Sie wurden aber wegen des Papst-Aufenthaltes auf den 27. September verlegt. Weil der Dienstag aber aus Sicht der TV-Anstalten schlechtere Vermarktungsmöglichkeiten bietet, wurde eine erneute Verlegung beschlossen.

FOTO: Flohre Fotografie

 

   
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