"Werden das nicht umsetzen können": Pseftis vor TSV-Abschied?
Mit Matti Wagner hat Alemannia Aachen einen weiteren Leihspieler fest verpflichtet, mit weiteren befinden sich die Verantwortlichen noch in Gesprächen. Darunter: Torhüter Fotios Pseftis. Doch nach Lage der Dinge droht ein Abschied des Griechen.
Kaufoption zu hoch?
In der Winterpause vom Schweizer Erstligisten FC Lugano verpflichtet, stand Pseftis zehnmal zwischen den Pfosten und machte seine Sache dabei gut. Unvergessen ist seine spektakuläre Doppelparade beim Heimsieg gegen den MSV Duisburg. Entsprechend soll der 23-Jährige fest verpflichtet werden, was angesichts einer Kaufoption auch ohne Probleme möglich wäre.
Allerdings scheint diese nicht gerade gering auszufallen, wie Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi in der "Aachener Zeitung" andeutet: "Wir werden das nicht umsetzen können." Ob es Azzouzi gelingen wird, Pseftis für kleines Geld zu verpflichten, ist ungewiss.
Keine Perspektive in Lugano
Denkbar wäre ein erneutes Leihgeschäft, da der Vertrag des Torhüters in Lugano noch bis 2028 läuft. Chancen auf Einsatzzeiten bei den Schweizern dürfte der Grieche in der kommenden Saison kaum haben, zumal der Klub mit Regensburgs Felix Gebhardt bereits einen neuen Keeper verpflichtet und ab dem 1. Juli nun gleich fünf Keeper unter Vertrag hat – das sind zwei zu viel.
Nicht zuletzt deswegen hatte sich Pseftis bereits vor Wochen zur Alemannia bekannt: "Ich würde sehr gerne bleiben. Ich habe noch nie in so einer Umgebung mit solchen Fans gespielt." Sollte der 23-Jährige nicht zu halten sein, wird Azzouzi mindestens einen neuen Torhüter verpflichten müssen, möglicherweise sogar deren zwei. Denn auch das Arbeitspapier von Manuel Riemann läuft zum 30. Juni aus. Somit steht aktuell nur Reservekeeper Tom Hendriks für die kommende Spielzeit unter Vertrag.