Wer wird neuer Trainer beim SV Wacker?

Noch keine 24 Stunden ist es her, dass Burghausens Cheftrainer Georgi Donkov beurlaubt wurde. Donkov wurde am Donnerstag gegen 12 Uhr vom Präsidenten zum persönlichen Gespräch gebeten, nahm diesen Termin jedoch nicht wahr. Über Geschäftsführer Florian Hahn habe der Bulgare ausrichten lassen, dass er wisse, worum es gehe und er die Entscheidung schriftlich möchte. Präsident Klaus Schultheiss ist darüber nicht böse: "Georgi Donkov war vier Jahre lang ein hervorragender Mitarbeiter. Wichtig ist jetzt, dass es kein böses Blut gibt", so Schultheiss.

Schultheiss: „ICH habe nicht mit Wolf gesprochen“

liga3-online.de-Inforamtionen zufolge gilt Uwe Wolf, zuletzt Hessen Kassel, als heißer Kandidat. Schultheiss doppeldeutig: "Ich habe nicht mit Wolf gesprochen", fügt aber hinzu: "Ich…". Im Gespräch mit liga3-online.de zeigt sich Wolf erfreut, dass man sich mit seinem Namen beschäftigt: "Das ist sehr schön" und konkretisiert: "Klar habe ich Interesse – es wäre fahrlässig das nicht zu haben. Ich melde mich aber erst, wenn etwas fest steht. An Spekulationen möchte ich mich nicht beteiligen. Es sind einige meiner ehemaligen Spieler beim SV Wacker (Eberlein und Burkhard, Anm. d. Red.). Alleine deshalb verfolge ich den SV Wacker immer besonders.”"Wolf wohnt in München und wäre somit in geografisch günstiger Lage.

Am kommenden Spieltag beim VfB Stuttgart II wird Donkovs bisheriger Co-Trainer Yontcho Arsov das Team betreuen. Ihm zur Seite steht der U23-Coach Christian Wimmer. Arsov als Dauerlösung ist jedoch keine Option. Er werde den SV Wacker definitiv verlassen. Der Bulgare ist in Besitz des Trainerscheins, sodass der SV Wacker "zwei, drei Wochen Luft" habe um "in aller Ruhe" einen "geeigneten Nachfolger" zu finden, ohne der 14-Tage-Frist des DFB zum Opfer zu fallen. Diese besagt, dass eine Interimslösung auch ohne Trainerschein zwei Wochen die Geschicke eines Profi-Vereines leiten darf.

Stumpf nicht verfügbar

Donkovs Vorgänger Reinhard Stumpf vermeldete über seine Facebook-Seite, dass er nicht mehr zur Verfügung stehe. In der Nacht hat er einen Vertrag als Trainer des Olympia-Teams von Al-Hilal (Saudi-Arabien) unterschrieben. Er galt als aussichtsreicher Kandidat zur Nachfolge: "Leider steht er nicht mehr zur Disposition", so Präsident Schultheiss. Dass er sein Wunschtrainer war, wollte er nicht bestätigen, jedoch auch nicht verneinen.

Schmidt "sehr interessant"

Viele andere Namen, die Mittwoch die Niederlage gegen Elversberg anwesend waren, verweist Schultheiss ins "Reich der Fabeln". Güttler (ehemaliger Trainer) "sei den Zuschauern nicht zu verkaufen", beim Namen Werner Lorant schmunzelt er. Einen Anwesenden fand er jedoch "sehr interessant". Alexander Schmidt, erst vor kurzem bei 1860 München entlassen. Auch er war Gast beim Spiel. Zwar sagt er gegenüber der "Münchener Abendzeitung", er sei "privat hier", jedoch antworte auf Nachfrage, ob er wieder zurück ins "zweite Glied" rücke: "Wacker spielt Dritte Liga – das sind Profis." Viele Namen werden derzeit gehandelt, darunter auch Jörn Andersen, der sich letzte Woche im Stadion befand und nach liga3-online.de-Information Interesse an einer Nachfolge Donkovs zeigt. Eine Entscheidung werde definitiv nach dem Spiel in Stuttgart fallen, wahrscheinlich "Anfang der Woche", so Schultheiss.

Bis dahin darf und wird fleißig spekuliert werden.

FOTO: Jakob Untersteger

   
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