Wegen Relegation: KSC-Pokalfinale verliert an Bedeutung

Nach dem letzten verbleibenden Saisonspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena stehen für den Karlsruher SC die wichtigen beiden Relegationsspiele gegen den noch unbekannten Zweitligisten an. Dazwischen liegt allerdings noch das Finale im Landespokal gegen den CfR Pforzheim.

Nur 30 Stunden Pause – Keine Verlegung möglich

Diese Terminierung sorgt beim Karlsruher SC für einen erheblichen Engpass. Denn das Pokalfinale ist auf Pfingstmontag, den 21. Mai (12:30 Uhr) terminiert und liegt somit nur einen Tag vor dem Relegationsrückspiel am darauffolgenden Dienstag (18:15 Uhr). Somit hätte der KSC gerade einmal eine Pause von rund 30 Stunden zwischen den Spielen. Da der DFB den Landespokalen eine größere Bedeutung zukommen lassen will, gibt es auch in diesem Jahr wieder den "Finaltag der Amateure", an dem die ARD alle Spiele live ausstrahlen wird. Deshalb ist auch eine Verlegung des Finales im Badischen Pokal nicht möglich.

U19 und zweite Mannschaft könnten einspringen

Da der KSC den Fokus logischerweise auf die Relegationsspiele legt, das Finale aber dennoch nicht abschenken will, wird wohl ein B-Team im Spiel gegen Pforzheim auflaufen. Wie "regio-news.de" berichtet, plant der KSC eine Mannschaft mit U19-Spielern und Akteuren der zweiten Mannschaft zu der Partie zu schicken. Da sowohl der KSC durch den dritten Platz in der Liga und auch Pforzheim als Finalteilnehmer dadurch schon für den DFB-Pokal qualifiziert sind, verliert das Spiel jedoch zunehmend an Bedeutung. Für die Spieler der zweiten Mannschaft des KSC kann es allerdings nochmal ein schöner Abschluss sein. Mit Ablauf der Saison wird die Mannschaft abgemeldet und könnte somit noch dazu beitragen, dass der KSC neben dem Erreichen der Relegation auch noch den Landespokal erringt.

Relegation wirft Schatten voraus

Was für eine Bedeutung die Relegation für den Verein, das Umfeld und die Fans hat und wie groß die Euphorie und die Sehnsucht nach dem direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga ist, zeigen die bisherigen Vorverkaufszahlen für das Relegationshinspiel. Wie der KSC vermeldete, waren bereits am zweiten Tag nach Vorverkaufsstart 12.000 Tickets abgesetzt worden. Dieser exklusive Vorverkauf richtet sich dabei an Mitglieder und Dauerkarteninhaber. Der freie Vorverkauf hat also noch gar nicht begonnen. Somit werden die Spieler des KSC aller Voraussicht nach die Möglichkeit haben, vor ausverkauftem Haus den Grundstein für den Wiederaufstieg zu legen.

   
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