Was aus den Abgängen des SV Waldhof geworden ist

14 Spieler haben den SV Waldhof Mannheim im vergangenen Sommer verlassen. liga3-online.de zeigt, was aus ihnen geworden ist.

Einer schaffte den Sprung nach oben

Anton Donkor: Als einziger der 14 Sommer-Abgänge des SV Waldhof Mannheim hat Anton Donkor den Schritt in die 2. Bundesliga gewagt und seine Zelte beim Aufsteiger Eintracht Braunschweig aufgeschlagen. Und das mit Erfolg: In allen 17 Zweitliga-Spielen kam der linke Außenbahnspieler für die Löwen zum Einsatz. Mit ihm kehrte sogar der Erfolg zurück. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit vier Niederlagen am Stück, in denen der 25-Jährige jeweils eingewechselt worden war, gehörte Donkor ab dem 5. Spieltag immer zum Stammpersonal. Seitdem gab es für die Eintracht nur noch drei weitere Niederlagen. Donkor markierte zwei Tore.

Mohamed Gouaida: Zwar auch in die zweite Liga, allerdings nicht in die deutsche, sondern in die zweite Klasse Belgiens wechselte Mohamed Gouaida. Bei Royal Excelsior Virton kommt der in Tunesien geborene Angreifer, der neben der tunesischen auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt, allerdings nicht so richtig in Fahrt. Lediglich 163 Minuten stand der frühere Nationalspieler Tunesiens und frühere Bundesliga-Profi (zwölf Einsätze für den Hamburger SV) für Virton auf dem Platz.

Von Mannheim zu direktem Konkurrenten

Jesper Verlaat: Drei Tore in 17 Spielen: Schon in seiner ersten Halbserie für den TSV 1860 München hat Jesper Verlaat genauso häufig getroffen, wie in 60 Pflichtspielen für den SV Waldhof. Zum großen Wiedersehen mit dem Innenverteidiger kommt es dann zum Auftakt des neuen Jahres. Im ersten Pflichtspiel 2023 empfängt der SV Waldhof den direkten Konkurrenten im Rennen um die Aufstiegsplätze.

Joseph Boyamba: Gemeinsam mit Jesper Verlaat hat auch es Joseph Boyamba in die bayerische Landeshauptstadt nach München gezogen. 15 Mal stand der Offensivakteur für die Münchner Löwen auf dem Platz, steuerte jeweils zwei Treffer und zwei Vorlagen zum aktuellen sechsten Platz seines neuen Arbeitgebers bei.

Marcel Costly: Mit dem Ziel FC Ingolstadt verließ Marcel Costly die Mannheimer. Dem Zweitliga-Absteiger sollte der Außenbahnspieler, der sowohl in der rechten Verteidigung als auch in der Offensive eingesetzt werden kann, zum direkten Wiederaufstieg verhelfen. Auch dank seiner jeweils zwei Toren und Vorlagen befinden sich die Schanzer auf einem guten Weg. Aktuell rangiert der FCI punktgleich mit dem drittplatzierten SV Wehen Wiesbaden an vierter Stelle.

Justin Butler: Nach halbjähriger Leihe ging es für Buttler im Sommer zu seinem Stammverein zurück. Zwar stehen 13 Einsätze für den 21-jährigen Mittelstürmer zu Buche. Zu einem Einsatz in der Startelf reichte es für den Deutsch-Amerikaner allerdings noch nicht. Stattdessen half er zweimal in der U21 in der Bayernliga Süd (ein Treffer) aus.

Hamza Saghiri: Vom Abstiegskampf zum Aufstiegsanwärter: Hamza Saghiri hat sich mit seinem neuen Klub Viktoria Köln im Laufe der Saison deutlich stabilisiert und verabschiedete sich mit zuletzt vier Siegen in Folge in die XXL-Winterpause. Der 25-Jährige stand dabei in allen 17 Begegnungen auf dem Platz. Zu seinem ersten Treffer im Viktoria-Trikot kam es bislang aber noch nicht.

Drei Spieler bleiben in der Region

Onur Ünlücifci: So richtig ist der Stein von Onur Ünlücifci beim FSV Frankfurt in der Regionalliga Südwest noch nicht ins Rollen gekommen. Lediglich in einer Partie stand 25-jährige Mittelfeldspieler für den früheren Zweitligisten über 90 Minuten auf dem Platz. Ein Treffer blieb Ünlücifci dabei verwehrt.

Jan Just: Nach vier Jahren beim SV Waldhof Mannheim ging die Reise von Jan Just beim VfR Aalen in der Südwest-Staffel der vierten Liga weiter. Die Zeit bei seinem neuen Arbeitgeber hatte Höhen und Tiefen parat. Unter anderem musste der Rechtsverteidiger zwei Spiele pausieren, nachdem er sich bei Kickers Offenbach (1:3) wegen einer Notbremse die Rote Karte eingehandelt hatte. Wegen eines Neun-Punkte-Abzugs nach der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens muss der VfR zudem das Feld von hinten aufräumen.

Emmanuel Léonce Kouadio: Für Emmanuel Léonce Kouadio stehen beim FC Rot-Weiß Koblenz zwölf Einsätze in der Regionalliga Südwest zu Buche. Während der Rechtsverteidiger unter dem früheren Cheftrainer und Ex-Nationaltorhüter Oliver Reck oftmals nur zu Kurzeinsätzen kam, läuft es unter seinem neuen Chefcoach Adrian Alipour deutlich besser. In den zwei bisherigen Begegnungen unter Alipour fand sich Kouadio in der Startaufstellung wieder.

Marcel Gottschling: Lange hatte eine Oberschenkelverletzung Marcel Gottschling beim SSV Jeddeloh aus der Regionalliga Nord außer Gefecht gesetzt. In den übrigen elf Partien markierte der Offensivspieler, der hauptsächlich auf der rechten Außenbahn zum Einsatz kommt, zwei Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Damit konnte er im Schnitt fast eine Torbeteiligung pro Partie beisteuern.

Trio zwischenzeitlich auf der Suche

Anthony Roczen: Von der 3. Liga ging es für Anthony Roczen gleich zwei Klassen tiefer zum RSV Eintracht in die NOFV Oberliga Nord und damit auch zurück in seine Geburtsstadt Berlin. Die Zusammenarbeit mit dem RSV war allerdings nicht von langer Dauer. Noch in der Hinrunde wurde der Vertrag mit dem 23-Jährigen aufgelöst.

Timo Königsmann: Nachdem festgestanden hatte, dass es für Timo Königsmann beim SV Waldhof Mannheim nicht mehr weiterging, stand der Torhüter zunächst ohne Verein da. Erst Ende Oktober öffnete sich für den 25-Jährigen die Möglichkeit, zum SV Sandhausen zu wechseln. Für den Zweitligisten stand Königsmann allerdings noch nicht zwischen den Pfosten.

Gillian Jurcher: Gillian Jurcher wird sich die Winterpause sicherlich bei dem einen oder anderen Verein vorstellen. Nach seinem Abgang vom SV Waldhof blieb der Offensivspieler vereinslos. Zuletzt wurde der 25-Jährige unter anderem mit dem 1. FC Saarbrücken als Ersatz für den verletzten Sebastian Jacob (Kreuzbandriss) in Verbindung gebracht.

   
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