Warum Richard Neudecker den TSV 1860 verlassen hat

Als Richard Neudecker vor zwei Jahren zu seinem Heimatklub zurückkam, war die Freude bei den Löwen groß. Doch jetzt ist die Zusammenarbeit schon wieder beendet, künftig läuft der 25-Jährige für die Ligakonkurrent Saarbrücken auf. Wie es dazu kam.

"Mir fällt der Abschied extrem schwer"

Keine Frage: Leicht gemacht hat sich Neudecker den Abschied nicht. "Mir fällt der Abschied extrem schwer, ich verlasse nicht nur meinen Herzensverein, sondern auch mein ganzes privates Umfeld", sagt er in der "Bild". Dem Vernehmen nach wollte Neudecker bleiben und ein Angebot zu reduzierten Bezügen annehmen. Doch offenbar machte 1860 einen Rückzieher: "Letztlich haben die Löwen nicht mehr mit mir geplant. Das muss ich akzeptieren", so Neudecker. "Ich habe bis zum Schluss gehofft, dass sich mein Vertrag automatisch verlängert." Dafür hätte 1860 aufsteigen müssen. "Diese unglaublichen Fans werde ich vermissen, gerne hätte ich mich verabschiedet. Aber ich kann mir gut vorstellen, eines Tages wieder zu meinem Verein zurückzukehren, in welcher Funktion auch immer."

Nach zwei Jahren bei 1860 verspüre er "reine Dankbarkeit" den Fans gegenüber. "Leider haben wir unser Ziel zweimal nicht erreicht. Das ist schmerzhaft, aber ich glaube an Euch und an den Verein, dass ihr das bald packt." Jetzt will er aber erstmal beim FCS durchstarten: "Saarbrücken hat ambitionierte Ziele, sie haben sich sehr um mich bemüht, die Gespräche mit Trainer Uwe Koschinat haben mir gezeigt: Das Konzept passt, da geht was voran. Ich will Verantwortung auf dem Platz übernehmen und helfen, das Spiel zu leiten."

Neudeckers Vorstellung beim FCS:

   

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