Wann verlängert Jens Härtel? Noch immer keine Einigung

Eigentlich sollte der Vertragspoker zwischen dem 1. FC Magdeburg und Trainer Jens Härtel in dieser Woche beendet sein – das hatte Härtel jedenfalls so angedeutet. Doch noch stieg kein weißer Rauch aus der Geschäftsstelle auf. Die Folge: Manager Mario Kallnik treibt die Kaderplanung vorerst allein voran – ohne Jens Härtel. 

"Die Gespräche sind noch nicht abgeschlossen"

Wie ein zäher Kaugummi. So lassen sich die Verhandlungen wohl am besten beschreiben. Während Sportchef Mario Kallnik via "Bild" verlauten lässt: "Ich hoffe, dass wir in Kürze eine endgültige Entscheidung vermelden können" betont Härtel: "Die Gespräche sind noch nicht abgeschlossen." Seine Begründung: "Es sind ja ganz andere Voraussetzungen als vor drei Jahren und da muss man gut überlegen, sowohl der Verein als auch ich." Offenbar geht es neben der sportlichen Perspektive auch ums Geld. Längst belasten die stockenden Verhandlungen auch das Alltagsgeschäft, konkret die Kaderplanungen für die neue Saison – schließlich laufen gleich 15 Verträge aus.

Kaderplanungen vorerst ohne Härtel

Viel Arbeit für Kallnik, die er vorerst alleine bewältigen wird: "Wir werden jetzt Spielerverträge selbstständig verlängern und hoffen, dass wir zeitnah die Thematik mit dem Trainer geklärt haben", wird der Sportchef in der "Bild" zitiert. In den vergangenen Jahren haben Kallnik und Härtel gemeinsam entschieden, Härtel hatte sogar das letzte Wort. Doch die ungeklärte Trainerfrage zwingt den FCM nun zum Handeln. Für den Cheftrainer ist das aber kein Problem: "Die können nicht auf mich schauen. Am Ende ist der Trainer nur ein Teil und entscheidet nicht alles. Auf bestimmte Weise muss der Verein unabhängig sein." Wann in Sachen Vertragsverlängerung Vollzug gemeldet werden kann, ist unterdessen weiterhin offen – eine Prognose wagen beide Seiten nicht mehr. Und doch täten sie gut daran, die Gespräche möglichst bald zu einem Abschluss zu bringen. Denn eine ungeklärte Trainerfrage kann der 1. FC Magdeburg im Kampf um dem Aufstieg eigentlich nicht gebrauchen.

   
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