Wann entzieht sich Arminia dem Abstiegsstrudel?

Eine 2:0-Führung in Burghausen verspielt, wieder einmal ein Platzverweis und nur magere fünf Punkte aus neun Spielen. Alle die es mit Arminia halten haben sich diese Spielzeit anders vorgestellt. Die Fans lechzten vor der Saison nach Offensivfußball und erfolgreiche Fußballnachmittage auf der Alm, die man gerne in Erinnerung hält. Zu lange plagten einen Negativschlagzeilen und Rumpelfußball zum abgewöhnen. Der Weg für einen sportlichen Neuanfang in der dritten Liga war frei. Die Wahrheit sieht jedoch alles andere als rosig aus. Neun Spieltage sind gespielt und die Arminia wartet weiterhin auf den ersten Dreier. Für viele Arminen ist der Schuldige in Person von Markus von Ahlen auch schon gefunden.

Bielefeld sah bereits wie der Sieger aus

Besonders bitter wird den Arminen das Spiel in Burghausen in Erinnerung bleiben. Trotz numerischer Überzahl und einer 2:0-Führung mussten sich Team und Bielefelder Anhang mit einem 2:2-Remis begnügen. Viele attestierten dem Bielefelder Team die besten sechzig Minuten der Saison. Mitte der zweiten Hälfte sahen die Gäste bereits wie der sichere Sieger aus. Für den "Knackpunkt der Partie" (von Ahlen) sorgte Bielefelds Mannschaftskapitän Thomas Hübener. Nur wenige Minuten nach dem Tor zum 2:0, lies sich der Abwehrspieler zu einer Tätlichkeit hinreißen und erwies damit seiner Mannschaft einen Bärendienst. Es war bereits der fünfte Platzverweis der Bielefelder. Mit dem Platzverweis (57.) kippte das Spiel. Nicky Adler verkürzte kurz darauf auf 1:2 (58.) und leitete damit einen Burghauser Sturmlauf ein. Diesem sollte die Arminia lange standhalten. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit belohnte Josef Cinar wacker kämpfende Hausherren. Sein umjubelter und gleichwohl verdienter Ausgleichstreffer und stürzte Arminia ins Tal der Tränen.

"Am Samstag sollte definitiv der erste Sieg her"

Die Arminia hängt weiterhin den Erwartungen zurück und die Luft um Markus von Ahlen wird immer dünner. Bereits am morgigen Samstag hat der DSC die Möglichkeit die Wende einzuleiten. Doch die Aufgabe könnte schwerer nicht sein. Als Gegner warten die noch ungeschlagenen Saarländer vom FCS. "Am Samstag sollte definitiv der erste Sieg her, danach sehen wir weiter ", so Samir Arabi, der Markus von Ahlen weiterhin den Rücken stärkt.

FOTO: Marvin Wellhausen

   
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