Waldhof-Sportchef Kientz rechnet mit erneutem Umbruch

13 Zu- und 14 Abgänge: Der Umbruch beim SV Waldhof Mannheim vor Beginn der Saison war groß. Und auch mit Blick auf den kommenden Sommer rechnet Sportchef Jochen Kientz wieder mit einer Personalrochade.

Ablösesummen winken

"Wir sind aktuell Drittligist und auch im nächsten Sommer werden uns Spieler verlassen. Da wird es wieder einen Umbruch geben", sagt Kientz im "Mannheimer Morgen" und ergänzt: "Wenn man junge und gute Spieler hat, ist das einfach so. Das werden wir auch mit Geld nicht aufhalten können."

Bereits im vergangenen Sommer standen mit Marco Schuster, Hendrik Marx, Max Christiansen und Gerrit Gohlke gleich mehrere Spieler im Fokus anderer Klubs. An Schuster war dem Vernehmen nach sogar ein Bundesliga-Aufsteiger interessiert, Gohlke soll gar ein Angebot aus der britischen Premier League vorgelegen haben. Für Anton Donkor soll im Winter eine Anfrage aus der niederländischen Eredivisie ins Haus geflattert sein. Diese Spieler zu halten, dürfte schwer werden. In einigen Fällen winken aber Ablösesummen – etwa bei Marx oder Donkor.

"Müssen es aber auch kompensieren"

"Dass jeder seinen nächsten Schritt gehen möchte, ist ganz normal. Da dürfen wir nicht im Weg stehen, wir müssen es aber auch kompensieren", sagt Kientz. In dieser Saison hat das bislang geklappt, Spieler wie Joseph Boyamba, Jesper Verlaat, Dominik Martinovic und Anton Donkor erwiesen sich als echte Verstärkung. "Vor zwei Jahren waren wir noch in der Regionalliga, heute verhandeln wir mit Hertha BSC über Transfers. Wir sind angekommen im Profifußball und wollen uns Schritt für Schritt weiterentwickeln", so der Waldhof-Manager. Inwiefern der nächste Entwicklungsschritt mit einem möglicherweise neu zusammengestellten Kader machbar sein wird, muss sich jedoch zeigen.

   
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