Waldhof Mannheim: Bis zu vier Neue sollen noch kommen

Sechsmal hat der SV Waldhof Mannheim bislang auf dem Transfermarkt zugeschlagen, bis zu vier weitere Spieler sollen noch folgen, wie Sportchef Tim Schork nun in einem Interview mit der "Rhein-Neckar-Zeitung" verriet.

Zwei Defensivspieler gesucht

Erst passierte lange nichts, dann ging es Schlag auf Schlag. So lassen sich die bisherigen Transferaktivitäten bei den Kurzpfälzern wohl am besten zusammenfassen. 14 Spieler, darunter Stammkräfte wie Jesper Verlaat, Joseph Boyamba (beide 1860 München), Marcel Costly (FC Ingolstadt), Timo Königsmann (noch offen) und Anton Donkor (Eintracht Braunschweig) haben den Waldhof verlassen, sieben Neue kamen bislang. "Für den jetzigen Zeitpunkt sind wir zufrieden", sagt Schork.

"Wir konnten die Abgänge kompensieren, sie gleichwertig ersetzen und haben noch zwei torgefährliche Offensivkräfte dazu bekommen, die wir in der letzten Saison so vielleicht nicht hatten." Gemeint sind Berkan Taz (Dortmund II) und Bentley Baxter Bahn (Hansa Rostock). Der Kader bekomme jetzt "so langsam ein Gesicht". Die Grundlage sei gut, um jetzt noch gezielt an "ein paar Stellschrauben" zu drehen. Denn abgeschlossen sind die Planungen noch nicht.

"Nominell gesehen fehlt uns noch ein Linksverteidiger, ein Innenverteidiger und dann noch ein bis zwei Offensivkräfte", gewährt Mannheims Sportchef einen Einblick in die Planungen. Für die Abwehr stellen sich mit Dennis Waidner (21, zuletzt Würzburger Kickers) und Michael Wentzel (20, zuletzt Borussia Mönchengladbach II) derzeit zwei Testspieler vor. "Beide haben einen guten Eindruck hinterlassen. Aber es ist noch offen, ob es zu Vertragsabschlüssen kommen wird", sagt Schork. Auch Nico Granatowski (31, Linksaußen, zuletzt 1. FC Magdeburg) mischte in den vergangenen Tagen als Probespieler mit.

Kommt auch ein Stürmer?

Ob einer der beiden Offensivkräfte ein Stürmer wird? "Das ist sicherlich eine Option, über die wir nachdenken", wiegelt der 32-Jährige nicht ab. Der Grund: Mit Dominik Martinovic und Pascal Sohm stehen bislang erst zwei echte Angreifer im Kader, nachdem Gillian Jurcher, Justin Butler und Anthony Roczen den Klub verlassen haben. "Dementsprechend kann es durchaus sein, dass da noch eine weitere Alternative dazu kommen wird." Es gelte das Credo: Je flexibler, desto besser.

Was Schlüsselpositionen wie links hinten oder in der Spitze angehe, sei der Markt derzeit aber "sehr überschaubar". Schork wirbt daher für "kreative Lösungen". Notfalls müsse man warten, "bis wieder passende Spieler auf den Markt kommen". Ab dem 1. Juli, wenn das Transferfenster auch offiziell öffnet, rechnet der Waldhof-Sportchef für acht Wochen mit "viel Bewegung, weil die Vereine aus der ersten und zweiten Liga dann ihre Kader-Feinjustierung angehen werden". Und da gebe es eben dann auch immer Jungs, "die für uns in Frage kommen". Für "ein, zwei Möglichkeiten" will Schork Plätze offen lassen. "Klar ist aber natürlich auch, dass es immer besser ist, wenn neue Spieler frühzeitig am Mannschaftstraining teilnehmen können." Schließlich will der Waldhof in der kommenden Saison den Aufstieg schaffen.

   
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