Jetzt im Ticker: Wer bleibt oben dran?

Nachdem sich am Freitagabend bereits die SV Elversberg und die Stuttgarter Kickers mit 1:1 trennten und der VfB Stuttgart II 2:0 über den 1. FC Saarbrücken triumphierte, greifen heute (Anstoß um 14 Uhr) 14 weitere Teams in das Geschehen der dritten Liga ein. Unter anderem trifft Tabellenführer SV Wehen Wiesbaden auf den ambitionierten SC Preußen Münster. liga3-online.de gibt einen Überblick auf alle Partien und gibt die letzten Infos vor dem Anpfiff.

Preußen mit Moral reisen nach Wiesbaden

"Dass uns am Ende noch der Ausgleich gelungen ist, war sicher auch eine kleine Sensation. Ich kann viele positive Dinge aus dem Spiel mitnehmen", bilanzierte Preußen-Coach Pavel Dotchev nach dem 3:3 gegen Rot-Weiß Erfurt. An diese Moral will die Dotchev-Elf auch gegen den SVWW anknüpfen (live auf sportschau.de). Nur Robin Neupert (Hüftverletzung) und der Langzeitverletzte Kevin Schöneberg fallen bei der Auswärtspartie in der hessischen Landeshauptstadt aus. Rogier Krohne scheint derweil nicht einmal ein Nasenbeinbruch stoppen zu können – mit einer Maske soll Krohne zumindest im Kader stehen. Wiesbadens Peter Vollmann dagegen muss mit mehreren Ausfällen kämpfen, gibt sich aber optimistisch: "Selbst wenn wir nur noch zwölf gesunde Spieler hätten, werden wir alles geben, um ein gutes Spiel gegen Münster zu machen." Sieben Spieler fehlen dem Coach. Darunter auch der Ex-Münsteraner Marco Königs.

Osnabrück und Rostock im Nord-Duell

Das Prädikat ungeschlagen mussten die Osnabrücker unter der Woche ablegen, verlor man doch im niedersächsischen Landespokal gegen den Regionalligisten SV Wilhelmshaven. Doch Eines haben beide Teams gemeinsam: in der laufenden Drittligasaison haben sie noch nicht verloren. "Es kann ein intensives und enges Spiel werden, wo wir unser aktuelles Leistungsvermögen unbedingt abrufen müssen, wenn wir erfolgreich sein wollen", glaubt Rostocks Trainer Andreas Bergmann vor der Partie. Zum vierten Mal in Folge soll die Hansa-Elf ohne Veränderungen auflaufen. Hitzig wird es in der Osnatel-Arena. Das Spiel wurde sogar als "Spiel mit erhöhtem Sicherheitsrisiko" eingestuft.

Heidenheim gegen Dortmund zum ersten Heimerfolg?

Gegen Borussia Dortmund II will der 1. FC Heidenheim endlich den ersten Heimsieg feiern. "Wir dürfen nicht in Konter laufen. Die Balance zwischen guter Defensivarbeit und Druckaufbau in der Offensive muss stimmen, um zu Torchancen zu kommen", lautet Trainer Frank Schmidts Marschroute gegen den BVB. Neben Beermann und Sauter fehlt auch der gesperrte Malura bei den Gastgebern. Bei den jungen Dortmundern fallen Thiele, Bandowski und Deelen aus. Zumindest mit den ersten drei Partien war Coach David Wagner bislang zufrieden: "Für den frühen Zeitpunkt haben wir ordentlich gespielt. Das ist eine Basis, auf der wir aufbauen können."

Erfurt als Favorit gegen Burghausen

Der Tabellenletzte gibt sich vor dem Auftritt bei den drittplatzierten Erfurtern kämpferisch: "Auch wenn wir dieses Mal beim aktuellen Drittplatzierten in Erfurt zu Gast sein werden, werden wir wieder versuchen gegen den FC Rot-Weiß unser Bestes zu geben und sehen dem Spiel kämpferisch entgegen", sagte Geschäftsführer Florian Hahn. Personell wird sich beim SV Wacker wenig ändern. Sehr wahrscheinlich ist es, dass Trainer Georgi Donkov keine Änderungen am Kader vornimmt. "Man mag uns diesmal für favorisiert halten, aber auch dieser Gegner muss mit höchster Konzentration bespielt werden", fordert RWE-Coach Walter Kogler vor dem Heimauftritt. Einzig der rotgesperrte Mijo Tunjic fehlt gegen die Burghauser.

 Halle noch ohne Furuholm in Kiel

Die Verpflichtung von Stürmer Timo Furuholm löste großen Jubel bei den Anhängern des Halleschen FC aus. Gegen Holstein Kiel steht der Finne allerdings noch nicht zur Verfügung. Der HFC ist nach wie vor noch punktlos in der diesjährigen Saison und scheiterte gegen Wehen Wiesbaden trotz gutem Spiels mit 1:2, Kiel sicherte gegen die Stuttgarter Kickers in der letzten Minute den Nimbus der Ungeschlagenen und rangiert zurzeit auf Platz neun. Während in Kiel der toreschießende Abwehrspieler Marcel Gebers mit drei Saisontoren weiterhin die Torschützenliste der dritten Liga mit anführt, fällt mit Jaroslaw Lindner eine weitere offensive Alternative mit einem Kreuzbandriss aus.

Unterhaching und Darmstadt zuversichtlich vor Aufeinandertreffen

Hachings Coach gibt sich vor dem Darmstadt-Spiel optimistisch: "Wir fühlen uns noch gar nicht unter Druck gesetzt, weil wir wissen, wenn wir ordentlich spielen – und das haben wir bis auf die individuellen Dinge in Dortmund bislang gemacht – werden wir über die gesamte Saison hinweg noch punkten." Sein Darmstädter Trainerkollege Dirk Schuster gibt sich ähnlich zuversichtlich: "Wir wollen etwas Zählbares mitbringen – das heißt für mich drei Punkte." Mario Erb  (Sprunggelenk), Benjamin Schwarz (Wadenprellung), Brian Gallo (Sprunggelenk), Lucas Hufnagel (muskuläre Probleme), Marius Willsch (Bänderriss) und Roland Sternisko (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) fehlen bei der Spielvereinigung. Auf der Gegenseite muss Schuster auf wohl auf Benjamin Baier (Reha) und den angeschlagenen Hanno Behrens verzichten.

Chemnitz in Regensburg – das Warten auf den ersten Sieg

Dreizehnter gegen Achtzehnter – in der Tabelle liest sich das Spiel des SSV Jahn Regensburg gegen den Chemnitzer FC als ein Kellerduell. Dass beide Teams schleunigst aus diesen Tabellenregionen wollen, steht außer Frage. Beim CFC wurde vor der Saison sogar vom Aufstieg gesprochen. Zweitligaabsteiger Regensburg ist ebenfalls kein Abstiegskandidat. Trettenbach, Hein, Kotzke und Dressler fallen verletzt aus gegen die Chemnitzer. Trainer Thomas Stratos wartet noch auf seinen ersten Sieg mit dem Jahn. Zumindest in dieser Saison geht es CFC-Coach Gerd Schädlich nicht besser – erst einen Punkt aus drei Partien holte sein Team. In Regensburg fehlen Hazaimeh, Landeka und Wachsmuth.

FOTO: Flohre Fotografie

 

   
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